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(c)QM-Milch e.V.

Mitgliederversammlung QM-Milch e.V.

Am 10. Dezember hat die diesjährige Mitgliederversammlung des QM-Milch e.V. stattgefunden. Pandemiebedingt musste auch diese Veranstaltung als online-Veranstaltung durchgeführt werden. Am vorgesehenen Sitzungsort, der Geschäftsstelle in Berlin, waren nur Vorstandsvorsitzender Bernhard Krüsken und die Akteure der Verwaltung mit Geschäftsführer Ludwig Börger an der Spitze präsent. Alle anderen Vertreter von Vorstand und den insgesamt neun Mitgliedsorganisationen, zu denen auch der VMB zählt, waren online zugeschaltet.

Neben den üblichen Regularien wie die Entgegennahme der Jahresrechnung für das Geschäftsjahr 2020, der einstimmigen Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung sowie dem Haushaltsplan für das kommende Jahr 2022 erstattete die Geschäftsstelle QM-Milch e.V. Bericht über das abgelaufene Jahr, mit einem Ausblick auf die weiteren Aktivitäten. Der Haushaltsplan 2022 weist nicht überraschend deutliche Abweichungen von bisherigen Haushaltsplänen auf: Während Zuschüsse und Mitgliedsbeiträge in nahezu unveränderter Höhe verbleiben, werden die Umsatzerlöse in 2022 deutlich steigen. Bekanntlich tritt ab 2022 der QM-Milch e.V. als Systemgeber für das QMilch-Programm auf und erhält 0,80 Euro pro Tonne für verkauftes Rohmilchäquivalent. Dem stehen aber auch die Ausgaben für Kosten im Bestands-Check und der Datenbank gegenüber.

Informiert wurde in der Mitgliederversammlung ebenfalls über den aktuellen Stand des 2022 anlaufenden QM-Milchprogramms sowie der Auslobung der Haltungsform. Bekanntlich zahlt der Lebensmitteleinzelhandel einen Tierwohlaufschlag an die teilnehmenden Milcherzeuger in Höhe von 1,2 Cent pro Kilogramm Rohmilchäquivalent. Die ersten gelabelten Produkte mit den erweiterten Kriterien von QM+ werden wohl im April 2022 in den Kühlregalen zu finden sein. Die anfallenden Mehrkosten bei den Molkereien, z.B. für die Erfassung und getrennte Verarbeitung werden seitens des Handels separat beglichen. Diese Eckdaten werden in einer Branchenvereinbarung festgehalten, die in den kommenden Wochen von den Trägerverbänden unterzeichnet werden dürfte. Die Branchenvereinbarung wird eine Laufzeit von 36 Monaten haben. Über weitere inhaltliche Details des QMilch-Programms wird der VMB an anderer Stelle ausführlich berichten, wenn die Branchenvereinbarung unterzeichnet ist. Einigkeit bestand während der Mitgliederversammlung darüber, dass in den kommenden Wochen und Monaten ein immenser Informationsbedarf besteht.

 

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