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Milchpreis Bayern Mai 2021

Konventioneller Milchpreis (oGT): Weitere Preiserhöhung
Der Milchmarkt weist weiterhin eine feste Vermarktungstendenz auf. Allerdings können diesem Trend noch nicht alle Milchsegmente folgen, da entscheidende Marktgespräche, wie zum Beispiel über die „Frischekontrakte“ oder auch über die Preisabschlüsse von Käse, noch ausstehen. Demzufolge beschränkt sich die Preisbefestigung auf die Milchpulverbereiche Vollmilch-, Magermilch- und Molkenpulver beziehungsweise auf die Preise von Butter. Infolgedessen haben sich die Auszahlungsleistungen der Molkereien zwar verbessert, aber noch immer nur in kleinen Schritten.

Der Auszahlungspreis im Monat Mai 2021 liegt nun auf einer Höhe von 36,3 Cent pro Kilogramm Milch. Dies bedeutet einen Anstieg von 0,4 Cent pro Kilogramm Milch. Somit liegt der Milchpreis seit Jahresbeginn – mit Ausnahme im April 2021, mit einer Steigerung von 0,6 Cent – wieder im Trend der letzten Monate.

Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahresmonat beträgt fast 3,0 Cent. Die Corona-Krise führte im zweiten Quartal 2020 des vergangenen Jahres zu einem heftigen Einbruch des Marktes, so dass genau vor einem Jahr, das heißt im Mai 2020, der niedrigste Milchpreis mit einer Höhe von 33,4 Cent pro Kilogramm ausbezahlt worden ist.

Aufgeteilt nach den einzelnen bayerischen Regionen, liegt die Spanne der Auszahlungsleistungen erneut relativ nah beieinander. Der aggregierte durchschnittliche Milchpreis Nordbayerns, mit einem Betrag von 36,1 Cent pro Kilogramm Milch, erreichte mit einem halben Cent den höchsten Preisanstieg. In Schwaben stieg der Milchpreis um 0,4 Cent bzw. in Nieder-/Oberbayern um 0,3 Cent an. Der schwäbische Milchpreis befindet sich dabei leicht über dem Durchschnittswert von 36,4 Cent pro Kilogramm Milch.

Ökologisch/Biologischer Milchpreis: Leicht positiver Trend – 50 Cent erreicht
Obwohl die Bio-Milchpreise im zurückliegenden Monat rechnerisch aufgrund von Saisonzuschlägen zurückgegangen sind, zeigt sich für den Monat Mai 2021 eine Befestigung der Milchpreise. Eine Vielzahl von Bio-Milch verarbeitenden Unternehmen haben ihre Auszahlleistungen leicht erhöht. Der bayerische Bio-Milchpreisdurchschnitt erhöhte sich folglich um 0,2 Cent, so dass er sich nun exakt auf einer Höhe von 50 Cent pro Kilogramm befindet. Da die meisten Bio-Molkereien Preisanpassungen vorgenommen haben, ist davon auszugehen, dass die 50-Cent-Linie im kommenden zweiten Halbjahr durchaus beibehalten werden kann.

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Hinweis zur Milchpreisberechnung: Der Verband der Milcherzeuger Bayern (VMB) wertet monatlich die laufenden Auszahlungsleistungen von konventioneller Milch, ebenso von konventioneller Milch mit Fütterungsbeschränkung (GVO), sowie von ökologisch/biologischer Milch der bayerischen Molkereien, nach kartellrechtlichen Vorgaben, aggregiert aus. Zusätzlich vergleicht der VMB die durchschnittlichen Auszahlungsleistungen der Milch mit Fütterung ohne GVO in den verschiedenen Regierungsbezirken Bayerns. Die Auszahlungsbasis bezieht sich auf 4,2 % Fett, 3,4 % Eiweiß, netto, ab Hof. (Die unterschiedlichen Umrechnungsfaktoren bei der Milchannahme von Volumenerfassung auf Kilogramm-Abrechnungspreis werden nicht bewertet! Aufgrund kartellrechtlicher Vorgaben, werden die Auszahlungsleistungen der einzelnen bayerischen Milchverarbeiter erst sechs Monate zeitversetzt veröffentlicht).

 

 

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