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Hemmstoffnachweis in Bayern mit BRT hi-sense gestartet

Mit Wirkung des 1. Juli 2020 kommt in Bayern - nach einem dreimonatigem Testlauf - zum Nachweis von Hemmstoffen und Rückständen von Tierarzneimitteln, der BRT hi-sense (Brillantschwarz-Reduktionstest) zur Anwendung. Nach der Entscheidung der bayerischen Milchbranche im Beirat des Milchprüfring Bayern e.V. sowie der Zustimmung des bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat der Verband der Milcherzeuger Bayern e.V. (VMB) in einer Reihe von Beiträgen in den landwirtschaftlichen Fachzeitschriften über diese Neuerung informiert. Auch auf der VMB-Website sind Informationen in Form von FAQ´s (= frequent asked questions, d.h. häufig gestellte Fragen) bereitgestellt, die in Zusammenarbeit mit den Akteuren des Bayerischen Bauernverbandes erarbeitet worden sind:

https://www.milcherzeugerverband-bayern.de/themen/rubrik-fuer-milcherzeuger/aktuelles/

Was hat sich geändert? Mit der Einführung des BRT hi-sense Testes werden bestimmte Hemmstoffgruppen wie Sulfonamide, Makrolide, Aminoglycoside und Tetracycline sensitiver erfasst. Wichtig aber auch und wesentlicher Grund für die Zustimmung auch der Erzeugerseite für die bereits jetzige Umsetzung, bevor die Novellierung der Milch-Güteverordnung "irgendwann in naher Zukunft" beendet ist und in Kraft tritt: Mit der Einführung des BRT hi-sense Testes werden die seit Jahren (!) bereits gültigen Anforderungen des EU-Rechts erfüllt.

Die Informationsarbeit ist aber mit der Einführung vor wenigen Wochen nicht beendet:
So veranstaltet der VMB in Kooperation mit der Bayern MeG Mitte August - trotz der immer noch massiven Einschränkungen durch die Corona-Pandemie - eine Informationsveranstaltung für die Verantwortlichen von Milch vermarktenden Organisationen, bei der aus erster Hand und berufenem Mund weitere Fragen beantwortet werden können. Der VMB wird über die wichtigsten Fragen und Antworten dieser Veranstaltung ausreichend berichten. Diese Infoveranstaltung kann, wenn weiterer Bedarf bestehen sollte, wiederholt werden.

Als Lektüre wird aber empfohlen, sich den Beitrag in der letzten Milchpur, dem Magazin des Milchprüfring Bayern e.V. , zu Gemüte zu führen, falls dies bis jetzt zeitlich noch nicht möglich war. Dieses Heft ist Mitte Juni jedem bayerischem Milcherzeugerbetrieb zugestellt worden. Außerdem kann der auf den Seiten 18  bis 21 platzierte Beitrag auch online https://www.mpr-bayern.de/de/Milchpur1/Ausgaben-2020-2016#mpr_1371 eingesehen werden.

 

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