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VMB-Vorsitzender Scholz: Milch ist "alternativlos"

Am heutigen 1. Juni wird wieder der Internationale Tag der Milch begangen. Mit vielen Aktionen und auf allen zur Verfügung stehenden Kommunikationskanälen wird heute dem besonderen Lebensmittel Milch gedacht und seine Vorzüge für die menschliche Ernährung herausgestellt. Der Verband der Milcherzeuger Bayern e.V. (VMB) wird mit den bayerischen Milchhoheiten auf der Landesgartenschau in Ingolstadt präsent sein und die Milch "live" ins rechte Licht rücken. Auch VMB-Vorsitzender Wolfgang Scholz hat sich auf den Weg nach Ingolstadt gemacht und wird für die dort anwesenden und wegen Corona nur begrenzt zugelassenen Besucher für Fragen rund um die Milch zur Verfügung stehen.

Wolfgang Scholz nimmt diesen Tag auch zum Anlass, um Position zu beziehen zu den sich ändernden Zeiten, die auch die Milch nicht unberührt lassen. Milch wird nicht mehr nur unter dem Aspekt der Ernährung als vollkommenes, qualitativ hochwertiges und nachhaltig erzeugtes Lebensmittel gesehen. Zunehmend spielen bei der Ernährung insgesamt und so auch bei Milch und Milchprodukten das Tierwohl eine ernst zu nehmende Rolle bei der Kaufentscheidung. Deswegen ist es angesagt, die unbestrittenen Vorzüge des Lebensmittels Milch und auch die Anstrengungen der Milchbauern um das Tierwohl offensiv zu bewerben. Diese "PR- in eigener Sache" ist die ureigenste Aufgabe der Milchbranche, die bereits bei den Erzeugerbetrieben beginnt.

Deswegen ist Scholz irritiert, dass an einem solchen Tag von Fachministerien auch für andere Getränke und "Drinks" geworben wird, deren Ursprung ebenso von heimischen Feldern stammt. Dagegen ist laut Scholz nichts einzuwenden, denn der Erzeuger von Rohstoffen für "alternative" Getränke ist eben meist auch ein regionaler Landwirt. Und Scholz stellt auch klar, dass jeder Verbraucher entscheiden möge, was auf dem individuellen Speisezettel stehen soll. Kein Verständnis hat Wolfgang Scholz aber, dass Fachbehörden und Fachmedien allzu sorglos mit dem Begriff Milch umgehen. Milch ist nicht nur alternativlos, sondern muss "alternativlos" aus dem Euter gemolken werden. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) bereits 2017 klar so entschieden. Hier geht es auch ein Stück weit um Klarheit und Wahrheit und die Darstellung von Zusammenhängen für die mit der Erzeugung von Lebensmitteln nicht mehr sehr vertraute Verbraucherschaft. "Seit Jahrzehnten versuchen wir dem Verbraucher zu erklären, dass die Kuh eben nicht lila ist. Genauso konsequent wollen wir dies jetzt auch bei der Verwendung des Begriffes Milch tun, dessen Ursprung das Euter ist", so Scholz abschließend.

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