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(c)QM-Milch e.V.

Sitzung Fachbeirat QM-Milch

Am Dienstag dieser Woche trafen sich die Mitglieder des Fachbeirates von QM-Milch zur ersten Sitzung des Jahres. Die Veranstaltung war coronabedingt leider nur in Form einer Webkonferenz möglich. Was sich erneut gezeigt hat: Gerade bei strittigen Diskussionen gibt es zu Präsenzveranstaltungen "vis-á-vis" keine Alternative. Themen der Sitzung waren die Diskussion um die geplante Auslobungsfähigkeit des Systems QM-Milch, der Stand der Arbeiten bei der Entwicklung des Moduls QM Tierwohl sowie das geplante Pilotprojekt Antibiotikamonitoring. Abschließend wurde auch noch über bereits laufende Projekte wie das QM-Nachhaltigkeitsmodul und die Schlachtbefunddatenbank informiert und diskutiert.

Einen wesentlichen Schwerpunkt der Diskussionen stellte die geplante Auslobung des Systems QM-Milch dar. Während der QM-Milch-Standard bisher auf Milchprodukte nicht ausgelobt wird, soll dies auch auf Bestreben des Lebensmitteleinzelhandels zukünftig erfolgen: Dafür laufen bereits in einer eigenen Arbeitsgruppe mit VMB-Beteiligung auf der Grundlage des aktuellen Standards 2020 die Arbeiten zur Erweiterung der Anforderungskriterien. Das Modul QM Tierwohl, das dann bei einer abschließenden Einigung unter den Akteuren die Grundlage für das auslobungsfähige Label sein wird,  soll einige weitergehende Anforderungen im Bereich Tierwohl und Tiergesundheit abdecken. Eine Zeitschiene ist zwar bereits festgelegt, doch muss von der Erzeugerseite ohne Wenn und Aber festgestellt werden: Ein Plazet kann nur dann erfolgen, wenn die höheren Kriterien des dann ausgelobten Moduls von QM Tierwohl auch entsprechend finanziell honoriert werden. Dazu werden derzeit, wie auch bei der Initiative Tierwohl (ITW) Rind, von der Betriebswirtschaft die entsprechenden Berechnungen durchgeführt. Und wenn die Zahlen dann vorliegen: Auch beim Finanzierungsmodell gehen die Meinungen zwischen Erzeugern und dem Lebensmittelhandel noch weit auseinander. Die immer noch laufende Diskussion wird noch sehr intensiv und hart weitergeführt, bevor es zu einem (gemeinsamen?) Ergebnis kommen wird.

 

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