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Neue Butterkontrakte: Stabilität für zwei Monate!

Der noch bis Ende Juni datierte Butterkontrakt hatte nur eine Laufzeit von einem Monat. Nach VMB-Informationen hat es für den Folgekontrakt bereits weitgehend Einigung zwischen liefernden Molkereien und dem Lebensmitteleinzelhandel gegeben. Nicht ganz überraschend wird sich am bisherigen Preisniveau nur wenig ändern: Die "4" bleibt bestehen, allerdings sollen die Verträge jetzt über zwei Monate gehen.

Mit diesem Abschluss konnte eine positive Serie im laufenden Kalenderjahr allerdings nicht fortgesetzt werden. Nachdem es seit dem spektakulären "Herunterprügeln" der Butterpreise um die Jahreswende dreimal relativ spürbare Preisaufschläge gegeben hat, wird sich am aktuellen Niveau wohl nur wenig ändern. Derzeit gehen die 250-g-Ziegel für mehrheitlich 4,06 Euro/kg an den Großhandel. Für fast die gleiche Menge werden Abgabepreise von bis zu 4,10 Euro/kg bezahlt. Dem Vernehmen nach werden sich für Juli und August die nicht mehr so einheitlich wie früher festgelegten Abgabepreise für Deutsche Markenbutter, Eigenmarken des LEH, im für den noch laufenden Monat vereinbarten Bereich wiederfinden.

Das Verhandlungsergebnis gibt in etwa die Entwicklung am Fettmarkt der vergangenen Wochen wieder: Normaler Abverkauf von abgepackter Ware, dagegen abwartende Haltung am Markt für Blockbutter. Häufig waren die Preisvorstellungen in diesem Segment zwischen Verkäufer und Kaufinteressenten zu unterschiedlich. Die Preise für Blockbutter haben seit Monatsbeginn sogar um etwa 10 Cent/kg nachgegeben. Kompensiert wird diese Entwicklung durch die Rahmpreise, die nach einer kurzen Delle wieder angezogen haben. Und in den nächsten Wochen dürfte es genug gute und schlechte Gründe geben, sich das Leben bei sommerlichen Temperaturen mit einer Portion Extrasahne zu versüßen.

 

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