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Milchprüfring Bayern: Grünes Licht für neue Struktur

Am vergangenen Dienstag, 14. Dezember 2021, fand eine weitere Mitgliederversammlung des Milchprüfring Bayern e.V. (MPR) statt. Die acht derzeitigen Mitglieder, zu denen auch der Verband der Milcherzeuger Bayern e.V. (VMB) gehört, gaben grünes Licht für die neue Satzung. Somit ist der Milchprüfring Bayern zum 1. Januar 2022 mit neuer Führung und geänderten Strukturen voll handlungsfähig. Dies war wirklich wichtig, um auch zukünftig als Dienstleister für die Molkereien und somit auch für die Milcherzeuger in gewohnter Weise und ohne Einschränkung in formalrechtlicher Art zur Verfügung zu stehen!

Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Genehmigung der überarbeiteten Satzung. Erfreulicherweise gab es von allen anwesenden Mitgliedsorganisationen keine Gegenstimme zur vorgelegten, geänderten und angepassten Fassung. Somit kann die neue Führung des Milchprüfrings Bayern ab dem Jahreswechsel ihre Arbeit aufnehmen. Um es nochmals anzusprechen: Es ist nicht nur für die Molkereien und die Milcherzeuger von großer Bedeutung, sondern auch für die große Zahl der Beschäftigten des Milchprüfring Bayern und seiner "Töchter", die sowohl im Innendienst bei Analysen wie bei der Entwicklung von Analysemethoden, aber auch im Außendienst bei Audits einer höchst sensiblen und somit verantwortungsvollen Beschäftigung für die Milchwirtschaft nachgehen.

Was ist nun neu beim Milchprüfring Bayern e.V.? Bekanntlich wird ab 1. Januar 2022 der MPR erstmals von einem hauptamtlich tätigen geschäftsführenden Vorstand in Person von Alfred Enderle geführt, der seit 1. Juni 2017 für die Erzeugerseite im Vorstand des Milchprüfring Bayern sitzt. Ehrenamtliche Unterstützung erfährt Enderle von seinen beiden Vorständen. Seit 1. Juli 2021 sind dies für den Verband der Bayerischen Privaten Milchwirtschaft (VBPM) Werner Giselbrecht, kaufmännischer Leiter bei der Privatmolkerei Hochland SE mit Sitz in Heimenkirch und neu ab 1. Januar 2022 von Sylvia Maria Schindecker für den Genossenschaftsbayern Bayern (GVB). Frau Schindecker hat seit einiger Zeit bei den Milchwerken Berchtesgadener Land Chiemgau eG die Leitung Landwirtschaft inne. Neu sein wird ab Januar 2022 auch ein Aufsichtsrat, für den jede Mitgliedsorganisation eine(n) Vertreter(in) entsenden kann und der aus seiner Mitte eine(n) Vorsitzende(n) und eine(n) stellvertretende(n) Vorsitzende(n) zu wählen hat.

Nicht unerwähnt soll angesichts dieser massiven strukturellen und personellen Einschnittes in jeder Hinsicht bleiben, dass mit Ablauf dieses Kalenderjahres zwei wirkliche Ären beim Milchprüfring Bayern zu Ende gehen. Der auch international als Fachmann allseits anerkannte Geschäftsführer Dr. Christian Baumgartner scheidet nach 26 Jahren leitender Verantwortung für die Selbsthilfeeinrichtung und die angeschlossenen Dienstleistungsunternehmen aus der operativen Verantwortung aus. Ebenfalls ausscheiden wird aus dem Vorstand Dr. Karl Kunz, bis Mitte des Jahres langjähriger Geschäftsführer der Milchwerke Ingolstadt-Thalmässing eG, der seit Januar 1996 für den Genossenschaftsverband Bayern (GVB) Verantwortung im Vorstand des Milchprüfrings übernommen hat. Wer die weitsichtige strukturelle Entwicklung im vergangenen Vierteljahrhundert mit der Zentralisierung am Standort Wolnzach und die hohe Wertschätzung des Milchprüfring Bayern für seine Arbeit einzuschätzen vermag, wird dem Wort "Ära" wohl nicht widersprechen.

 

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