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Milchpreise Österreich: Schwächephase zu Jahresanfang

Anfang dieser Woche konnte der VMB die durchschnittlichen Milchpreise Bayern für Februar veröffentlichen: Der Aufwärtstrend hält an, die Milch konventionell konnte um 0,3 Cent auf 35,0 Cent/kg zulegen, die Biomilch um 0,1 Cent auf 49,7 Cent/kg, jeweils netto. Im Nachbarland Österreich ist die Entwicklung zu Jahresbeginn etwas differenzierter. Dort sind Anfang des Monats von der Agrarmarkt Austria (AMA) die Milchpreise für Januar 2021 bekanntgegeben worden, mit einem Abschlag zum Vormonat.

Nachdem die Milchpreise im Nachbarland im zweiten Halbjahr spürbar zugelegt hatten, sind sie im Januar zurückgegangen. Das lag sicher auch daran, dass im Dezember einige Molkereien für das gesamte Jahr Nachzahlungen realisiert haben und somit der Vergleich etwas hinkt. Ausbezahlt an die Milcherzeuger wurden für den Monat Januar letztendlich für die GVO-freie Milch 35,87 Cent/kg bei 4,2 Prozent Fett, netto. Zum Vergleich: Für  Bayern konnten im Januar 34,7 Cent ermittelt werden. Bei Biomilch war das Ergebnis anders: 45,55 Cent/kg in Österreich, der bayerische Durchschnitt dagegen 49,6 Cent/kg, ebenfalls auf der Basis 4,2 Prozent Fett, netto!

Auch für die Milchpreise Februar 2021 sagt die AMA nochmals ein leicht nachgebendes Niveau voraus. Das wird sich dann zumindest im März noch fortsetzen: Denn zum 1. März hat Österreichs größte Molkerei, die Berglandmilch eG, zu der auch die bayerischen Milcherzeuger des ehemaligen Rottaler Milchwerkes gehören, eine Milchpreissenkung um 1,4 Cent/kg angekündigt. Die Reaktionen der dortigen Genossen waren genauso von wenig Verständnis geprägt wie im Nordwesten Deutschlands, wo einige größere Player - ungeachtet der damals stabilen und aktuell sogar höchst positiven Entwicklung auf den nationalen und internationalen Milchmärkten - eine Milchpreisanpassung nach unten vorgenommen hatten

 

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