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Milchpreis Österreich Februar 2020

In Bayern ist der an die bayerischen Milchbauern für den Monat März gezahlte Milchpreis, sowohl konventionell oGT wie auch Bio, exakt auf gleichem Niveau wie im Vormonat verblieben. Lassen wir unseren Blick über die Grenze zum Nachbarland Österreich schweifen, wie sich dort in den ersten Monaten des Jahres das Milchpreisniveau entwickelt hat. Die Agrarmarkt Austria (AMA) hat dort über die Fachmedien kürzlich die Milchpreise für den Monat Februar veröffentlicht.

Im Gegensatz zur Ausweisung in Deutschland, in Bayern und auch vom VMB wird in Österreich ein monatlicher Milchpreis "über alle Qualitäten" bekannt gegeben, also neben der GVO-frei erzeugten konventionellen Milch auch für Bio- und Heumilch usw. inkludiert. Dieser Preis lag für Februar bei 36,86 Cent/kg netto bzw. 41,65 Cent/kg brutto. Auch dieser Betrag, der die in Österreich für pauschalierende Landwirte geltenden und nicht an das Finanzamt abzuführenden 13 Prozent Umsatzsteuer beinhaltend, ist bei deutschen/bayerischen Milchpreisvergleichen eher nicht üblich.

Interessanter sind beim Blick auf die dortigen Milchpreise die vergleichbaren Werte: In Österreich lag der Milchpreis Februar für GVO-freie Qualitätsmilch (ohne Bio- und Heumilchzuschlag) bei durchschnittlich 34,22 Cent/kg, 0,87 Cent/kg höher als im Januar, aber um knapp 0,9 Cent/kg niedriger als der im Februar in Bayern ausgezahlte Milchpreis von 35,1 Cent/kg mit 4,2 % Fett. Auch für Biomilch wurden die dortigen Milcherzeuger von Januar auf Februar mit einem um  0,96 Cent/kg höheren Milchpreis belohnt und erhielten im Durchschnitt 44,06 Cent/kg. In Bayern waren das im Februar bekanntlich über 48 Cent und somit über 4 Cent/kg mehr.

Für die Milchpreise März, die in den vergangenen Tagen ausbezahlt wurden, geht die AMA, übrigens wie auch in Bayern, von nochmals stabilen Werten aus. Die weitere Entwicklung im April und Mai hängt wie überall von den weiteren Beschränkungen rund um das Corona-Geschehen ab und auch vom Anlieferungsverhalten der dortigen Milcherzeuger. Auch in Österreich waren bis in den März hinein die Anlieferungen bis zu 2 Prozent über Vorjahr gelegen. Einzelne genossenschaftliche Molkereien haben bereits massive Vorgaben gemacht, welche Mengen sie mit welchem Preis bezahlen. Übermengen werden bereits mit Preisabschlägen belegt.

 

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