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Milchmarktbericht

Überwiegend freundliches Handelsvolumen
Die deutsche Milcherzeugung bleibt weiter im saisonalen Trend. Demzufolge hat die Milchanlieferung im Vergleich zur Vorwoche wieder leicht abgenommen. Das Milcherzeugungsniveau bleibt deutschlandweit zumeist leicht unter der Vorjahresmenge. Die Vermarktung der Milchprodukte geht aufgrund der teils milden und warmen Temperaturen freundlich voran, so dass neben einem guten Absatz bei den Milchfrischprodukten auch Butter und Käse zufriedenstellend vermarktet werden können. Die Exportgeschäfte verlaufen weiterhin freundlich, vor allem deshalb, weil sich in den letzten Wochen der Umrechnungskurs zwischen dem europäischen Euro und dem amerikanischen Dollar reduziert hat. Die Milchpulververmarktung befindet sich Ende Juni, im Hinblick auf die Absatzmöglichkeiten im Inland aber auch für den Export, in einer etwas ruhigeren Phase. Allerdings sind die Preise für Milchpulver weiterhin auf einem festen Stand.

Milchfett: Normales Handelsgeschäft
Auch aufgrund der etwas stürmischen Wetterkapriolen, konnte sich die Vermarktung von Milchfett Ende Juni nur normal entfalten. Im Bereich der Butter-Stückware ist folglich der Absatz auf dem Niveau der Vorwochen geblieben. Dagegen offenbart sich nach wie vor bei der Blockbutter eine sehr abwartende Nachfrage. Das Kaufinteresse bei Blockbutter wird sich vermutlich erst mit dem ansteigenden Herbstgeschäft wieder vergrößern. Der Absatz von Rahm hat sich weiterhin positiv entwickeln können, da das milde bis zum Teil auch heiße Wetter, den Sahne- sowie den Eiskremabsatz stimuliert hat. Die Preise sind im Übergang in den neuen Kalendermonat Juli fast unverändert geblieben.

Hartkäse: Inlandsgeschäft normal – Export belebter
Die Geschäfte mit Hartkäse verlaufen, angesichts der Jahreszeit, auf einer teilweise guten Höhe. Im Inland werden immer noch die größeren Abschlüsse mit Allgäuer Emmentaler Qualität und Emmentaler Viereckware zumeist vom Lebensmitteleinzelhandel getätigt. Da wegen der Corona-Pandemie viele bekannte Volksfeste nicht stattfinden können und die Gastronomie auch nicht die gewohnte Gästeanzahl bewirten kann, ist die Vermarktung im Großhandelsbereich im Umfang noch etwas reduziert. Der Hartkäseabsatz im Ausland konnte in der Berichtswoche etwas zulegen und erweist sich von einer stabilen Nachfragesubstanz. Das Preisgefüge bleibt durch die insgesamte Vermarktungssituation, zwischen dem Absatzverhalten und der angepassten Angebotsstruktur, auf einer festen Größe.

Schnittkäse: Freundliche Nachfragesignale
Das Vermarktungspotenzial bei Schnittkäse bleibt dem hohen Trend der letzten Monate treu. Die Verkaufszahlen sind nach wie vor im Lebensmitteleinzelhandel, aber inzwischen auch im Großhandel, angestiegen und zeigen vor allem gegenüber den Vorjahreswerten eine verbesserte Position. Schnittkäse in Form von Edamer, Gouda und den Spezialitäten wird sehr zügig geordert. Neben der guten Inlandsvermarktung gehen die Geschäfte im Außenhandel ebenfalls weiter flott voran. Die gesamte Marktsituation bei Schnittkäse erweist sich als sehr ausgeglichen, so dass das Preisgefüge fest bleibt. Allerdings fällt es den Herstellern äußerst schwer, weitere Preisanpassungen nach oben zu erreichen.

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