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Milchmarktbericht

Freundliche Absatzentwicklung
Das Milcherzeugungsniveau in Deutschland scheint durch die milden Außentemperaturen, die für Milchkühe in einem angenehmen Bereich zu liegen, sich aktuell eher seitwärts zu bewegen. Parallel dazu konnte sich, durch diese Wetterbedingungen, der Milchmarkt im Monat Juni stabilisieren, so dass in den Segmenten Butter, Käse aber auch bei Milchfrischprodukten sich die Absätze freundlich präsentieren. Gleichzeitig nehmen die Exportgeschäfte bei den Milchprodukten auf dem EU-Binnenmarkt wie auch bei der Ausfuhr in die Drittländer zu. Das Preisniveau erweist sich infolgedessen als zumeist behauptend. Die Vermarktung von Milchpulver im In- und Ausland bleibt vielversprechend, bei festen Erlösen.

Milchfett: Freundlicher Privatkonsum
Trotz einer eingeschränkten Handelswoche, konnte sich der Milchfettabsatz vor allem im Konsumbereich der Privathaushalte gegenüber der Vorwoche verbessern. Jedoch bleibt die Nachfrage in der Großblocksparte weiter ruhig, da der Abnehmerkreis allgemein etwas schwächer diese Ware abruft. Die Absatzhöhe im flüssigen Milchfettsegment zeigt sich immer noch als sehr ansprechend., obwohl durch die kurzzeitige Regenperiode die Nachfrage nach Eiskrem etwas zurückgegangen ist. Allerdings konnte der Rückgang, der während der Pfingstfeiertage aufgetreten ist, wieder kompensiert werden. Infolge des freundlichen Vermarktungstrends lassen sich weiter feste Preise beziehungsweise leichte Erhöhungen realisieren.

Hartkäse: Gleichbleibendes Vermarktungsniveau
Wie in den vergangenen Wochen verharrt der Verkauf von Hartkäse aus den Sparten Allgäuer Emmentaler Qualität wie auch von Emmentaler Viereckhartkäse auf einer überwiegend unveränderten Höhe. Den Löwenanteil der Absatzmöglichkeiten kommt nach wie vor aus dem Lebensmitteleinzelhandel. Obwohl Mitte Juni 2021 mit weiteren Lockerungen der Pandemie-Einschränkungen im Hotel- und Gastronomiegewerbe gerechnet werden kann, ist das Kaufinteresse aus dem Großhandel noch etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Im Außenhandel gehen weiterhin, allerdings nicht auf hohem Niveau, kontinuierlich die Verkäufe voran. Da das Produktionsvolumen von Hartkäse gegenüber den Vermarktungsmöglichkeiten sich als ausgeglichen erweist, bleiben die Verkaufspreise unverändert.

Schnittkäse: Gutes Vermarktungspotenzial
Nach wie vor verläuft die Vermarktung von Schnittkäse auf einem für die Jahreszeit sehr hohem Niveau. Trotz den noch bestehenden gesellschaftlichen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie, offenbart sich der Absatz von Schnittkäse als sehr zufrieden stellend. Angesichts der guten Nachfrage der Privatverbraucher verfügt die Schnittkäsevermarktung weiterhin über eine feste Basis. Der Verbraucherzuspruch bei Schnittkäse ist durch die Corona-Pandemie angestiegen, demzufolge wurde dem Schnittkäsegeschäft generell zu einem verbesserten Nachfragepotenzial verholfen. Die Ausfuhr an Schnittkäse bleibt ebenfalls auf einer ausgeprägten Höhe, da viele Mittelmeeranrainer mit weiteren Lockerungen der Corona-Beschränkungen rechnen und folglich dort die Hoffnung besteht, wieder mehr Urlauber begrüßen zu können. Die Verkaufspreise sind daher weitestgehend fest, könnten aber infolge der sehr ausgeglichenen Angebotsstruktur durchaus noch weitere Erhöhungen erfahren.

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