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Milchmarktbericht

Kühle Witterung schwächt Marktentwicklung
Die Milchanlieferung in Deutschland pendelt sich allmählich auf der Saisonspitze ein, vermutlich wird aber das Vorjahresniveau nicht ganz erreicht werden. Auf dem Milchmarkt ist bei den Milchprodukten gegenwärtig, vor allem durch die klimatischen Bedingungen, die Absatzsituation etwas ins Wanken geraten. Der sonst warme bis zuweilen sommerliche Monat Mai, erzeugt heuer mit seinen kühleren Außentemperaturen, bei den Milcherzeugnissen eine leicht geschwächte Marktentwicklung. In dieser kühlen Zeit verspüren die Verbraucher nur wenig Lust um zu Grillen. Infolgedessen liegt nur ein geringfügiger Konsum bei Grillkäse vor. Zeitgleich haben sich aber auch, trotz der derzeitigen Spargel- und Erdbeersaison, die Nachfrageimpulse im Rahmbereich etwas verringert. Die Absätze bleiben deshalb nur auf einer normalen Entwicklungshöhe, allerdings auf einem festen Preisniveau. Im Milchpulverbereich verläuft der Handel überwiegend gut, wobei im Außenhandel gegenwärtig, durch die Entwicklung der Wechselkursparität zwischen Euro und US-Dollar, etwas Kaufzurückhaltung debei den internationalen Marktakteuren besteht.

Milchfett: Normale Handelsmengen
Erfahrungsgemäß werden im Monat Mai, infolge der die warmen Temperaturen, im Milchfettsegment von den Verbrauchern größere Mengen eingekauft. Der gewöhnlich höhere Bedarf an Rahm und Butter für das Saisongemüse bzw. für die saisonalen Früchte und auch der Absatz von Eiskrem, haben in diesem Jahr durch den Einfluss der kühlen Witterung, negative Auswirkungen erfahren. Dementsprechend offenbart sich in diesem Milchbereich der Absatz, im Vergleich zu den zurückliegenden Jahren, etwas schwächer. Allerdings sind bei der Butter-Stückware die Verkaufszahlen, jahreszeitlich betrachtet, trotzdem ansprechend und zeigen eine stabile Nachfragebilanz. Die Blockbutter wird derzeit etwas ruhiger abgesetzt. Da die Verkaufsoptionen in der Erwartung der Pfingstfeiertage generell gut sind, können sich die Erlöse auf ihrer entsprechenden Höhe halten.

Hartkäse: Ruhigere Absatzentwicklung
Der Handel mit Hartkäse, in Form von Allgäuer Emmentaler Rund- und Blockware wie auch mit Emmentaler Viereckware, hat im jahreszeitlichen Vergleich, etwas an Vermarktungsimpuls verloren. Vor allem über den Großhandel zeigen die Absätze immer noch ein verhaltenes Einkaufsverhalten an, während dagegen im Lebensmitteleinzelhandel ein etwas größeres Kaufinteresse besteht. Summarisch erweist sich die Verkaufsmenge dennoch als vergleichsweise normal für diese Jahreszeit. Die Exportgeschäfte offenbaren sich im Hartkäsebereich gleichfalls als abwartend, wobei durch die Lockerungen der Pandemie-Vorgaben in vielen beliebten Urlaubsregionen am Mittelmeer, die Hoffnung der Käsehersteller besteht, in den kommenden Tagen größere Anfragen zu erhalten. Die Preise befinden sich weiterhin auf einem gleichbleibenden Niveau.

Schnittkäse: Impulse für den Export
Die Verkaufsentwicklung bei Schnittkäse bleibt, trotz der kühlen Witterung in Deutschland, auf einem guten Niveau. Neben den erfreulichen Absatzmengen im Lebensmitteleinzelhandel, gehen auch die Exporte gut voran. Der Verkauf ist demzufolge, vor allem für Edamer aber auch Gouda und die Schnittkäsespezialitäten recht freundlich. Die Zuversicht der Schnittkäseproduzenten auf eine weitere Exportausdehnung in die Mittelmeerregionen wächst, da die politischen Pandemie-Einschränkungen zu Pfingsten in diesen Urlaubsregionen stark gelockert werden. Auch besteht die Aussicht, dass kurzfristig durch das derzeit schlechte Wetter in Deutschland wieder mehr Urlauber in den Süden flüchten. Trotz der sehr ausgeglichenen Marktsituation zwischen Angebot und Nachfrage, bleiben die Erlöse zumeist unverändert.

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