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Milchmarktbericht

Freundliches Ostergeschäft erwartet
Noch zeigt die aktuelle Milcherzeugung einen verhaltenen Trend, so dass die Milchabgabe nur in kleinen Schritten ansteigen kann. Auch in den kommenden Wochen wird die Milchvermarktung stark durch die Corona-Maßnahmen sowie durch die einschneidenden Ausgangssperren geprägt werden. Da die Gastronomie weiter geschlossen bleibt und auch die Reisen massiv eingeschränkt worden sind, ist zu erwarten, dass vor allem im Lebensmitteleinzelhandel durch das bevorstehende Osterfest nochmals ein Kaufschub entsteht. Insofern verläuft derzeit die Vermarktung von Käse, Butter und den Milchfrischprodukten im Inland recht freundlich. Ebenso können immer noch gute Geschäfte im Ausland getätigt werden. Die Preise präsentieren sich meist als unverändert, allerdings mit Ansätzen zu Preiserhöhungen. Im Milchpulversegment werden weiterhin gute Mengen, bei sehr festen Preisen, abgesetzt.

Milchfett: Differenzierte Preisentwicklung
Jahreszeitlich betrachtet, offenbart sich die Nachfrage nach Milchfett allgemein als sehr freundlich. Da aufgrund der kommenden österlichen Feiertage auch wieder verstärkt mehr gebacken wird, nimmt der Bedarf von geformter Ware in den Privathaushalten weiter zu. Gleichzeitig kann sich auch der Absatz an Blockware fester entwickeln. Im Bereich Flüssigfett haben die Umsätze das hohe Niveau weiter beibehalten können. Trotzdem bei Milchfett eine sehr ausgeglichene Marktkonstellation vorherrscht, zeigt sich die Preisgestaltung unterschiedlich. Die Blockbutter aber auch der Rahm konnte sich preislich weiter verbessern, dagegen ist im Bereich des Lebensmitteleinzelhandels die geformte Ware bis Ende April fest kontrahiert.

Hartkäse: Normaler Geschäftsverlauf
Im Gegensatz zu anderen Käsesorten, bleibt das Handelsvolumen von Hartkäse auf dem inländischen Markt nur normal ausgeprägt. Allgäuer Emmentaler Qualität sowie auch Viereckhartkäse können, angesichts der Jahreszeit, bisher nur verhalten abgesetzt werden. Ebenfalls einen fast ruhigen Geschäftsverlauf zeigt sich im Außenhandel. Da im Hartkäsesegment die Herstellung gut an die Absatzsituation angepasst worden ist, können weiterhin feste Preise genannt werden.

Schnittkäse: Ansteigendes Erzeugungsniveau
Auch die politischen Pandemie-Maßnahmen vor den herannahenden Osterfeiertagen, haben den Absatz im Schnittkäsebereich weiter ansteigen lassen. Durch die aktuellen Vorgaben ist auch davon auszugehen, dass kurz vor den Feiertagen noch einmal, bei Schnittkäse aber eventuell auch bei anderen Käsesorten, ein Nachfrageimpuls entstehen wird. Obwohl etliche Urlaubsreisen über Ostern nicht stattfinden können, ist dennoch ein guter Handel mit Schnittkäse in den Nachbarstaaten feststellbar. Entsprechend dieser sehr angeregten Absatzstimmung, gehen die Verkaufspreise in kleinen Schritten langsam nach oben.

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