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Milchmarktbericht

Feste Marktkonstellation macht Hoffnung
Das Milchaufkommen in Deutschland bleibt weiter im stabilen, saisonal ansteigenden Trend. Allerdings ist immer noch ein negativer Abstand gegenüber dem Vorjahr zu erkennen. Infolge der Corona-Vorgaben erweist sich die Nachfrage nach Milchprodukten im Lebensmitteleinzelhandel als stärker präsent. Deshalb können die Absatzmengen im Käsebereich, bei Butter und auch bei den Milchfrischprodukten eine konstante Höhe beibehalten. Die Marktsituation präsentiert sich demzufolge auf einer sehr festen Position, so dass nun von den Anbietern höhere Preise gefordert werden können. Zeitgleich unterstützt ein fester Außenhandel diese Forderungen. Der Verkauf von Milchpulver offenbart sich als ausgesprochen fest. Folglich haben sich in diesem Segment die Preise erhöht.

Milchfett: Freundliches Absatzpotenzial
Der Handelsumfang von Milchfett konnte sich zu Beginn des Monats März freundlich entwickeln. Die Absatzmengen der Butterstück- aber auch der Blockware weisen eine freundliche Tendenz auf. Die bevorstehenden Osterfeiertage haben die Nachfrage vor allem von den Privathaushalten verstärkt. Parallel nimmt auch der Verkauf im Bereich Flüssigfett weiter zu, so dass das Preisgefüge in diesem Segment sehr fest bleibt. Dementsprechend wurden im Lebensmitteleinzelhandel die Preise zu Monatsbeginn angepasst. Auch ist unverkennbar, dass die Fettvermarktung noch weiter voranschreiten wird. Allerdings sind die Handelspreise von Blockbutter und auch die Erlöse im Rahmbereich deutlich höher als für Butterstückware.

Hartkäse: Verkauf nimmt zu – Preise fest
Zu Monatsbeginn hat das Handelsvolumen von Hartkäse ebenfalls etwas zugenommen und zeigt, im Vergleich zum zurückliegenden Monat, eine verbesserte Vermarktungsposition an. Die Nachfrage nach Hartkäse Allgäuer Emmentaler Qualität wie auch nach Emmentaler Viereckware hat sich im Inland und auch für den Export erhöht. Diese Vermarktungsposition verschafft den Herstellern und Verarbeitern festere Erlöse. Interessant wird allerdings, wie in den kommenden Wochen die Verhandlungsergebnisse gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel ausfallen. Normalerweise werden zum Quartalswechsel im Frühjahr bzw. im Herbst neue Kontrakte ausgehandelt.

Schnittkäse: Weiterhin hohes Nachfragepotenzial
Auch im Monat März bleibt das Absatzprofil im Schnittkäsebereich weiter freundlich gestimmt. Immer noch sehr deutlich ausgeprägt sind die Handelsmengen im Lebensmitteleinzelhandel. Dies zeigt, dass hier ein sehr viel größeres Kaufinteresse als im Vorjahr vorhanden ist. Infolgedessen gehen die Schnittkäsesorten Edamer, Gouda und die Spezialitäten relativ zügig in den Markt. Dies sichert den Schnittkäseherstellern eine feste Verhandlungsposition, so dass mitunter Preiskorrekturen zu erwarten sind. Unterstützung findet diese Marktlage gleichzeitig durch die Möglichkeiten Schnittkäse verstärkt auf dem EU-Binnenmarkt wie auch in den Drittländern abzusetzen.

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