Menü

News

VMB(C)M.Kayser

Milchmarktbericht

Freundliche Marktkonstellation
Die Milcherzeugung in Deutschland befindet sich nun, nach einer Phase mit fast schon frühlingshaften Temperaturen, wieder im saisonal ansteigenden Trend. Allerdings weist die angelieferte Milchmenge noch einen negativen Abstand gegenüber den Vorjahreswerten auf. Die Absatzmöglichkeiten auf dem heimischen Markt sind immer noch von den Corona-Vorgaben geprägt, so dass ein guter Abverkauf überwiegend im Lebensmitteleinzelhandel stattfindet. In diesem Bereich werden weiter zunehmend gute Mengen an Butter, Käse und Milchfrischprodukten geordert. Desgleichen sind die Exportgeschäfte, vor allem bei Käse und Milchpulver sehr ansprechend geworden. Da für die Verwertungen im Milchbereich teilweise noch bis in diesem Monat hinein feste Kontrakte vorliegen, bleiben die Handelspreise zumeist unverändert. Im Milchfettbereich sind jedoch schon sehr deutliche Preisbewegungen zu erkennen. Die Milchpulvergeschäfte erreichen, bei guten Absatzmengen, eine aufstrebende Preisentwicklung.

Milchfett: Verkaufspreise auf Reset
Der Butterabsatz erweist sich als freundlich, denn der Bedarf wird in dieser Jahreszeit auch etwas von den Vorbereitungen für die Osterfeiertage geprägt. Der Lebensmitteleinzelhandel ordert infolgedessen weiter auf konstantem Niveau. Ebenfalls gehen auch die Geschäfte mit der Blockbutter durchwegs mengenmäßig zufriedenstellend voran. Da die Marktsituation bei Milchfett sich als sehr ausgeglichen erweist und nicht kontrahierte Mengen preislich nunmehr wesentlich über den Handelspreisen der Butter-Stückware liegen, ist inzwischen das Preisniveau im Monat März in allen Bereichen deutlich angestiegen. Daher wird die Butter-Stückware preislich wieder auf einer Höhe wie im Dezember 2020 verkauft. Folglich hat auch die geformte Butter nunmehr Anschluss an die aktuellen Verkaufspreise der Blockbutter gefunden. Rahm und Sahne werden bei ihrer Verwertung ebenfalls auf diesem Stand gehandelt.

Hartkäse: Freundliche Nachfragebilanz
Die Abverkäufe von Allgäuer Emmentaler Qualität wie auch von Emmentaler Viereckware können sich weiterhin mengenmäßig sehr freundlich präsentieren. Wie auch bei den anderen Käsesegmenten, verlaufen im Bereich der abgepackten Ware die derzeitigen Handelsströme überwiegend über dem Lebensmitteleinzelhandel. Inzwischen konnte aber auch der Großhandel etwas an Marktposition gewinnen. Durch die Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie liegen diese aber, im Vergleich zu den vergangenen Jahren, weit hinter den Erwartungen zurück. Dagegen haben sich die Absätze im Außenhandel mittlerweile etwas erholt und weisen eine ansteigende Tendenz auf. Das Preisgefüge bleibt durch die ausgeglichenen Marktverhältnisse unverändert.

Schnittkäse: Verkaufsmengen erhöhen sich
Das Schnittkäsesegment zeigt sich noch immer, wie in den vergangenen Wochen, von einer sehr freundlichen Stimmung geprägt. Neben dem guten Inlandsgeschäft mit aufstrebenden Absatzzahlen, konnten sich auch die Exportgeschäfte weiter erhöhen. Obwohl die klassischen Nachfragegebiete von Schnittkäse im Ausland etwas weniger Bedarf melden, konnten aber dennoch andere europäische Staaten sowie auch Drittländer den geringeren Absatz ausgleichen. Die Bestandssituation von Schnittkäse sowie die laufenden Produktionsmengen erweisen sich gegenüber der derzeitigen Nachfrage als sehr angepasst, so ist davon auszugehen, dass in den kommenden Wochen die Anbieter die Preise nach oben anpassen werden.

Bitte klicken Sie hier um die komplette Notierung zu lesen!

 

Notierungen

Zurück zur Listenansicht

Geschäftsstelle München
Geschäftsstelle Schwaben
Geschäftsstelle Nordbayern