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Milchmarktbericht

Adventlicher Geschäftsverlauf
Da in den meisten Bundesländern ein leicht erhöhtes Milchanlieferungsniveau gegenüber der Vorwoche gemeldet wurde, wird deutlich, dass die Milcherzeugung den saisonalen Tiefstand durchschritten hat. Die Absatzentwicklung im Milchgeschäft verläuft, wie üblich unter dem adventlichen Einkaufsverhalten der Konsumenten bei allen Milchprodukten ansteigend. Im Außenhandel lassen sich, trotz einiger Handelshemmnisse aufgrund der Corona-Beschränkungen, noch gute Geschäfte abwickeln, so dass das Preisniveau der Milchprodukte insgesamt auf fester Basis verbleibt. Der Verkauf von Milchpulver liegt, wie jahreszeitlich erwartet, mit einer stabilen Verwertung im freundlichen Bereich.

Butter: Geringes Kaufinteresse bei Blockbutter
Ziemlich analog zu den zurückliegenden Jahren präsentiert sich die vorweihnachtliche Vermarktung von Milchfett. Mit Beginn der ersten Dezemberwoche ist die Nachfrage bei Butter-Stückware nochmals deutlich angestiegen. Dies signalisiert, dass in vielen Privathaushalten die Plätzchenbackzeit begonnen hat. Der Verkauf von Sahne befindet sich ebenfalls immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Diese Marktgegebenheit erzielt für Milchfett eine allgemein gute Verwertungsbasis. Etwas kontraproduktiv ist jedoch die Vermarktung von Blockbutter, welche derzeit wie bereits schon seit November, eher verhalten verläuft. Die Absatzmengen von Butter in Blöcken sind infolgedessen für die Jahreszeit als ruhig einzustufen. Angesichts der insgesamt aber guten Milchfettverwertung haben sich die meisten Preise nicht verändert. Andererseits wurden bei Blockbutter leichte Erlösreduzierungen vorgenommen.

Hartkäse: Ansprechende Geschäfte
Die Gesamtverwertung von Hartkäse ist aktuell als relativ gut einzustufen. Allerdings haben sich durch die Corona-Pandemie-Vorgaben einige Bereiche etwas schwächer positioniert. Da im Großhandel über die Gastronomie hauptsächlich Allgäuer Emmentaler Rundlaibe sowie auch Viereckware in Stücken verkauft werden, sind in diesem Teil die Umsätze deutlich zurückgegangen. Dagegen erweist sich das Absatzverhalten im restlichen Emmentaler Viereckbereich jahreszeitlich gesehen als relativ freundlich. Mitunter ist im Hartkäsesegment auch festzustellen, dass die Exportgeschäfte nicht ganz an die Absatzmöglichkeiten der Vorwochen heranreichen. Allerdings erweist sich das Gesamtniveau bei Hartkäse als gut ausgeglichen, so dass das Preisgefüge sich auf einer festen Basis befindet.

Schnittkäse: Ansteigende Verkäufe
Bei Schnittkäse und ebenfalls bei Weichkäse sind derzeit im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) gute Marktentwicklungen zu beobachten. Da die Gastronomie überwiegend auf Gäste verzichten muss, ist demzufolge der Konsumbedarf von den Privathaushalten angestiegen. Die Verbraucher konsumieren vermehrt zu Hause und folglich ist im LEH ein erhöhter Absatz an Schnittkäse aber auch an anderen Käsesorten festzustellen. Da ebenfalls Urlaubsreisen generell eingeschränkt worden sind, kommt auch von dieser Seite ein nochmaliger Nachfrageschub der zuhause gebliebenen Verbraucher hinzu. Diese Gesamtsituation hat den Absatz von Käse insgesamt erhöht, so dass eine ausgeglichene Marktkonstellation vorhanden ist, die ein festes Preisniveau bewirkt. Im Exportbereich sind nach wie vor bei Schnittkäse, im Gegensatz zu Hartkäse, gute Geschäftsentwicklungen möglich, bei unveränderten Preisen.

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