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Milchmarktbericht

Es weihnachtet sehr!
Die Milcherzeugung hat nun endgültig ihr saisonales Tief erreicht und zeigt Anfang Dezember wieder den jahreszeitlich üblichen saisonalen Anstieg für die kommenden Monate. Nicht nur die Marketingmaßnahmen in den letzten Wochen haben den Verbraucher stark signalisiert, dass das Weihnachtsfest bald vor der Tür steht. Nun hat auch, vor allem in Ost- Süddeutschland der erste Schneefall die weihnachtliche Stimmung beschleunigt. Infolge der unzähligen weihnachtlichen Werbemaßnahmen in Zeitungen, Funk und Fernsehen, nimmt auch der Bedarf im Milchproduktbereich zu. Die Absatzmengen präsentieren sich vor allem bei Butter und Käse recht vielversprechend und kündigen damit das Weihnachtsgeschäft an. Aber auch die Milchfrischprodukte lassen sich entsprechend gut verkaufen. Die derzeitigen Pandemie-Vorschriften hierzulande, haben das Kaufinteresse im Lebensmitteleinzelhandel gestärkt. Nach wie vor gehen aber auch noch gute Mengen in den Export. Das Umsatzniveau von Milchpulver bleibt, bei festen Konditionen, für die Jahreszeit ebenfalls gut.

Butter: Hohes Verkaufsniveau
Hinsichtlich der Absatzzahlen bei Butter-Stückware wird deutlich wie nahe das Weihnachtsfest bereits ist. Die Verkaufsergebnisse zeigen eindeutig, dass in vielen Familien die Plätzchenproduktion begonnen hat und demzufolge bereits jetzt schon eine gute Nachfrage nach Butter vorhanden ist. Dieser Privatkonsum könnte in den kommenden zwei Wochen noch gesteigert werden. Inzwischen hat auch das Verkaufsvolumen der Blockbutter zugenommen. Die Butter in Blockform wird allerdings nicht nur in der weiterverarbeitenden Industrie verwendet, sondern wird möglicherweise auch, angesichts der günstigen Konditionen, eingelagert. Der Rahmabsatz bleibt ebenfalls auf einem guten Stand. Allerdings hat Rahm, im Gegensatz zu der Stück-Butter, etwas in der Preishöhe eingebüßt. Dennoch zeigt sich der Fettmarkt, wie es in dieser Jahreszeit zu erwarten ist, von einer sehr festen Substanz.

Hartkäse: Teilweise freundliche Geschäfte
Da weiterhin die Hotels sowie die Gastronomie geschlossen sind, aber auch die Weihnachtsmärkte in diesem Jahr ausfallen, findet der Weihnachtskonsum hauptsächlich in den Privathaushalten statt. Infolgedessen nimmt der Verkauf im Lebensmitteleinzelhandel stetig zu. Auch das Hartkäsesegment profitiert im Verkaufsvolumen von dieser Situation, obwohl vom Großhandel nur kleinere Mengen, meist nur noch für den Kantinenbedarf, geordert werden. Der Absatz von Hartkäse in Stückform und Scheiben hat sich in den bekannten Einkaufsmärkten im LEH erhöht. Trotz den etwas einschränkenden Pandemie-Maßnahmen in den anderen EU-Staaten und auf den anderen Kontinenten, konnte sich dennoch das Exportgeschäft etablieren. Allerdings hinkt das Verkaufsniveau den sonst normalen Möglichkeiten etwas hinterher. Da die Gesamtnachfrage von Hartkäse weiterhin sehr ansprechend bleibt, konnten die Verkaufspreise generell auf ihrer Höhe gehalten werden.

Schnittkäse: Unterschiedliche Absatztrends
Das Kaufinteresse von Schnittkäse wird im Dezember, trotz den bevorstehenden Weihnachtsfeiertagen, noch sehr stark von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie beeinflusst werden. Dementsprechend ist zu erwarten, dass der Konsum hauptsächlich in den privaten Haushalten erfolgen wird. Schon schreiten die Planungen für die Feiertage hinsichtlich der Menüauswahl voran, dies wird vermutlich generell einen hohen Bedarf an Schnittkäsespezialitäten mit sich bringen. Deshalb hat die Absatzsituation bei Schnittkäse ebenfalls diese Richtung eingeschlagen und zeigt somit weiterhin bei den Discountern ein hohes Einkaufsniveau der Privatleute an. Etwas eingeschränkt erweist sich der Bedarf des Großhandels. Nach wie vor verläuft auch der Außenhandel im Schnittkäsesegment noch gut, obwohl während der Weihnachtszeit die Möglichkeit eines Skiurlaubs sehr stark begrenzt bleiben wird. Da die Konsumfreudigkeit bei den Milchprodukten generell, aber hier im Speziellen für Schnittkäse im Trend sehr freundlich bleibt, lassen sich weiterhin feste Verkaufspreise umsetzen.

 

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