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123rf(c)Luca Bertolli

Milchmarktbericht

Vielversprechender Handelsumfang
Die Milchanlieferung bleibt in Deutschland immer noch im saisonal rückläufigen Trend. Allerdings kommt das Milchaufkommen nicht mehr ganz an die Vorjahreszahlen heran. Die Vermarktung der Milchprodukte offenbart einen positiven Handelsumfang, der in allen Segmenten, wie bei Butter, Käse und auch bei Milchfrischprodukten, leichte Zuwachsraten verzeichnen konnte. Die Handelsgeschäfte mit Milchpulver erweisen sich als anziehend, bei unveränderten Erlösen.

Butter: Ansteigende Nachfrage
In den kommenden Wochen wird wahrscheinlich die Absatzsituation von Butter bzw. generell von Milchprodukten, durch die angekündigten gesellschaftlichen Restriktionen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, beeinflusst. Entsprechend könnte, vor allem infolge der weihnachtlichen Vorbereitungen in den Privathaushalten, auch in der nächsten Zeit ein erhöhter Absatz von Milchfett erfolgen. Bisher befinden sich die zuletzt abgewickelten Handelsmengen bei Butter-Stückware auf einer freundlichen Position. Ebenfalls hat auch die Nachfrage nach Blockbutter deutlich angezogen. Der Verkauf von Rahm konnte gleichfalls sein gutes Niveau der Vorwochen beibehalten. Da die preisliche Situation von Rahm sich als fest gestaltet und sich der Milchfettmarkt ausgeglichen präsentiert, lassen sich gefestigte Verkaufserlöse erzielen.

Hartkäse: Normaler Geschäftsverlauf
Die Vermarktung von Hartkäse hat noch nicht das gewohnte, herbstliche freundliche Verkaufsniveau erreichen können. Der Handel mit Allgäuer Emmentaler, Rund- wie Blockware sowie mit Emmentaler Viereckware, bleibt im Vergleich zu den Vorjahren, auf einem eher nur normalen Stand. Allerdings bestehen noch gute Absatzmöglichkeiten im Lebensmitteleinzelhandel. Hier wird ein gutes Konsumpotenzial bei 400-gr-Stücken bzw. bei der Aufschnittware gemeldet. Der Absatz für den Exportsektor ist bedauerlicherweise auf einen Minimalbedarf gesunken. Trotz der etwas verhaltenen Nachfrage, zeigt sich das Preisgefüge von Hartkäse weiter als behauptend.

Schnittkäse: Hohes Verbrauchspotenzial
Während im Hartkäsebereich die Absatzzahlen sich eher als abwartend bis verhalten offenbaren, konnten im Schnittkäsebereich sehr ansprechende Mengen umgesetzt werden. Obendrein wird das dynamische Handelsaufkommen bei Schnittkäse nicht nach Sorte oder Fettgehalt differenziert. Generell ist die Nachfragestimmung bei allen Schnittkäsesorten seit Wochen sehr freundlich geprägt. Neben dem guten Inlandsgeschäft, zeigen auch die Exportzahlen weiterhin einen allgemein freundlichen Trend auf. Obwohl die Marktgegebenheiten für die Vermarktung von Schnittkäse sprechen und demzufolge auch preislich Einfluss nehmen sollten, lassen sich dennoch bei den Verkaufspreisen keine einschneidende Verbesserungen feststellen. Das Preisniveau bleibt, im Vergleich zu den zurückliegenden Wochen, zumeist unverändert.

 

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