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Milchmarktbericht

Freundlicher Marktverlauf
Das Milchaufkommen Mitte Juli in Deutschland folgt weiterhin seinem saisonal rückläufigen Trend und scheint hierbei das Vorjahresniveau noch leicht zu unterschreiten. Nach aktueller Statistik der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) lag die insgesamte Milchanlieferung für Mai 2020 in Deutschland, allerdings unter der Vorjahreslinie. Diese Tendenz könnte vermutlich auch für die Milchanlieferung im Juli erwartet werden. Der Absatz der Milchprodukte erweist sich, obwohl schon in einigen Bundesländern die Sommerferien begonnen haben, als relativ belebt. Käse aber auch Butter und die Milchfrischprodukte werden verhältnismäßig freundlich geordert. Da viele Bundesbürger Corona bedingt zu Hause bzw. ihren Urlaub in Deutschland verbringen werden, ist mit einem größeren Sommerloch beim Absatz nicht zu rechnen. Die Exportgeschäfte im Käsesegment erfolgen weiterhin angeregt und zeigen ein hohes Vermarktungsinteresse an. Sommerlich ruhig geprägt und auf einem festen Preisniveau, verläuft der Handel mit Milchpulver.

Butter: Reger Fettbedarf
Obwohl in mehreren Bundesländern die Schulferien angefangen haben, konnte sich in der Berichtswoche das Kaufinteresse bei Milchfett gut entwickeln. Butter-Stückware ist sehr ordentlich verkauft worden, während Blockbutter fast schon nur verhalten abgerufen wurde. Die sommerlichen Temperaturen haben weiterhin einen hohen Bedarf, vor allem von der Eiskremindustrie, bei Rahm und Sahne hervorgerufen. Durch das feste Absatzniveau können sich die Fettpreise gut behaupten.

Hartkäse: Gleichbleibende Preise bei normaler Nachfrage
Während bei Butter nach wie vor ein gutes Nachfragepotenzial besteht, werden anscheinend die Geschäfte im Hartkäsebereich schon leicht von den Sommerferien beeinflusst. Der Handelsumfang bei Allgäuer Emmentaler Rundlaibe sowie der Allgäuer Emmentaler Viereckware ist vergleichsweise gering, nur im Segment Emmentaler Blockware werden normale Verkäufe abgewickelt. Im Hartkäsesegment bleibt das Exportgeschäft weiter hinter der Nachfrage der letzten Jahre zurück. Trotz des verhaltenen Warenumschlages sind die Preise dennoch unverändert.

Schnittkäse: Gutes Vermarktungspotenzial
Schnittkäse bleibt weiterhin im Käsesegment, in Bezug auf die Nachfrage, auf einer Top-Position. Der Handelsumfang von Edamer und Gouda präsentiert sich im Inland nach wie vor als ungebrochen gut. Gleichzeitig können die Händler wieder auf einen guten Export zurückgreifen, da auch klassische Urlaubsregionen der Deutschen, wiederum eine hohe Nachfrageaktivität signalisieren. Eine ausgeglichene Produktion sowie ein gutes Absatzpotenzial, verhelfen den Käseherstellern zu einer stabileren Verwertung, auch mit leichten Möglichkeiten zu Preisverbesserungen.

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