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VMB(c) M. Kayser

Milchmarktbericht

Wechselnde Marktstimmung
Das Milcherzeugungsniveau nimmt in Deutschland langsam ab, so dass davon ausgegangen werden kann, dass der saisonale Höchststand der Milcherzeugung erreicht wurde. Das Kaufinteresse auf dem Milchmarkt hat sich vor den Pfingstfeiertagen nochmals belebt. Generell kann hier eine gute Absatzposition festgestellt werden. Trotz wechselnden Marktgegebenheiten erweisen sich die Geschäfte mit Käse, Butter und Milchfrischprodukten als freundlich. Vor allem die warmen Wetterprognosen für die Pfingstferien, stimulieren den Absatz der Milchprodukte. Ebenso beeinflussen gleichzeitig die Öffnungen der Gastronomie-, Hotellerie-, Unterhaltungsbetriebe sowie die Lockerung des Reisens in die Ferienregionen den Verkauf positiv. Die allmähliche Beendigung dieser Pandemie-Maßnahmen führen zu einer lebhafteren Marktstimmung. Dies wirkte sich bereits auf die Verkaufspreise am Spotmarkt aus. Die Milchpulvergeschäfte verlaufen ebenfalls angeregt, so dass durchaus wieder leichte Preisverbesserungen möglich sind. 

Butter: Marktbewegung mit vielen Richtungswechseln
Während der vergangenen Wochen haben die Vermarktungen im Milchfettbereich eigentlich insgesamt feste Tendenzen erlangt. Nun zeigt die Verkaufsstatistik der aktuellen Berichtswoche wieder eine andere Konstellation. Auf dem Inlandsmarkt wird Butter-Stückware teilweise freundlich geordert, zugleich erfolgt der Absatz von Butter-Blockware überwiegend ruhig bis sehr verhalten. Rahm wird bei gutem Mengengefüge, fester vermarktet. Aufgrund dieser Marktsituation und den bereits höheren Blockbutter-Preisen in den letzten Wochen, haben die neuen Kontrakte für Butter-Stückware im Lebensmitteleinzelhandel für Juni 2020  wieder die 3-Euro-Grenze 2020 überschritten.

Hartkäse: Normale Umsatzentwicklung
Das Hartkäsegeschäft scheint für Pfingsten keine direkt gute Einkaufsstimmung aufzuweisen. Die Absatzmengen befinden sich zwar auf einem guten Niveau, die Nachfrage verläuft aber ohne große Höhepunkte. Der Verkauf von Allgäuer Emmentaler sowie der Viereckware kann daher als nur normal eingestuft werden. Dennoch erreicht das Preisniveau eine gefestigte Position. Infolge der noch bestehenden Restriktionen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, bleiben die Exportgeschäfte weiter auf einem niedrigen Stand. 

Schnittkäse: Bewegtere Marktentwicklung
Das Schnittkäsesegment scheint allmählich sich von den Fesseln des gedrosselten Marktaustausches zu lösen. Zu Beginn der Corona-Pandemie zeigten sich vor allem beim Lebensmitteleinzelhandel im Inland gute Verkaufschancen. Jedoch haben die Handelseinschränkungen generell für den Käseexport und auch der geringe Abruf aus dem Hotel- und Gastronomiebereich das Preisgefüge ausgebremst. Da die Beschränkungen nun gelockert werden und die Absätze demzufolge wieder ansteigen, konnten neben dem guten Inlandsergebnis auch für den Export und vor allem für das Großhandelssegment wieder etwas verbessert Schnittkäse absetzt werden. Im Ausland sind zwar einige Chargen mehr geordert worden, allerdings bleibt die Nachfrage, im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, aus den bekannten Handelsgebieten des Mittelmeerraumes vergleichsweise ruhig. Deshalb erweisen sich die Preise noch als zweigeteilt. Während im Inlandsbereich wieder feste Erlöse genannt werden konnten, sind die möglichen Verkaufspreise für das Tages- und Auslandsgeschäft noch unter Druck. 

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