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123rf(c)Luca Bertolli

Milchmarktbericht

Weiterhin erfreuliches Kaufinteresse
Wie jahreszeitlich gewohnt, nimmt die Milcherzeugung ihrem saisonalen Trend entsprechend weiter zu. Aufgrund des äußerst milden Klimas, deutet sich ein weiterer erhöhter Milchanstieg an, welcher vermuten lässt, dass womöglich der saisonale Höhepunkt der Milchanlieferung sehr zeitig zu Frühjahrsbeginn erreicht werden könnte. Der Handelsumfang der Milchprodukte befindet sich, vor allem im Inland, auf einer kontinuierlich zufrieden stellenden Höhe. Alle wichtigen Bereiche der Milcherzeugnisse, wie Butter, Käse und die Milchfrischprodukte werden zügig geordert. Die Preisstimmung präsentiert sich dabei anhaltend fest. Der Handel mit Milchpulver verläuft immer noch zufrieden stellend, wird aber doch durch gewisse Handelshemmnisse, infolge der Quarantäne durch das Coronavirus, in wichtigen Im- und Exportländern erschwert.

Butter: Ansteigender Butterkonsum
Die Vermarktungsmöglichkeiten von Milchfett erweisen sich für die Jahreszeit als ausgesprochen freundlich. Neben einer guten Inlandsnachfrage bei Stückware, wird auch weiterhin sehr kräftig Blockbutter geordert. Überwiegend werden die Blockbuttermengen von der weiterverarbeitenden Industrie für Backwaren benötigt, die sich schon für das bevorstehende Ostergeschäft mit Blockbutter eindeckt. Der gute Absatz im Fettbereich stabilisiert somit das Erlösniveau, so dass neben konstanten Preisen für Stückware, sich auch die Blockbutterpreise auf einer ähnlichen Höhe halten konnten.

Hartkäse: Freundliches Umsatzniveau
Hartkäse kann generell ein relativ erfreuliches Umsatzniveau erreichen. Die Nachfrage nach Allgäuer Emmentaler Rundlaibe, wie auch die Emmentaler Viereckware, ist angesichts der Jahreszeit, als zügig einzustufen. Entgegen dem guten Inlandsgeschäft, lassen sich für den Außenhandel leider nur geringe Mengen absetzen. Das Preisgefüge kann sich gut behaupten und bleibt, trotz der etwas eingeschränkten Exportmöglichkeiten, weiter auf einer guten Position. Tendenziell weisen die Handelspreise Möglichkeiten von leichten Verbesserungen auf.

Schnittkäse: Hoher Bedarf – Festes Preisgefüge
Die kumulativen Handelsmengen von Schnittkäse bis Ende Februar 2020, haben sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Der gute Bestelleingang besteht auch am Ende des Monats Februar fort. Möglicherweise wird, aufgrund der herannahenden Fastenzeit, im Monat März ebenfalls die Verkaufshöhe aufrechterhalten. Die erfreuliche Auftragslage, mit einer einhergehenden ausgeglichenen Angebotssituation, verschafft den Schnittkäseherstellern bessere Verhandlungspositionen, um bei den nächsten Kontraktgesprächen, die Verluste des Vorjahres wieder einigermaßen auszugleichen. Für den Export werden ebenfalls gute Absatzmengen gemeldet. Immerhin sind in der Berichtswoche, hierzulande und auf dem europäischen Markt, noch keine Handelseinschränkungen wie bei der globalen Vermarktung aufgetreten.

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