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VMB(c)_M. Kayser

Milchmarktbericht

Hohes Absatzpotenzial
Das Milcherzeugungsniveau in Deutschland zeigt weiterhin einen saisonalen Anstieg, der infolge der milden Temperaturen in Europa gegenüber der Vorwoche etwas höher ausgefallen ist. Das Milchangebot kann aber gegenwärtig, aufgrund einer positiven Auftragslage, gut in allen Milchverwertungsbereichen eingesetzt werden. Der Absatz im Inland, sei es bei Milchfrischprodukten aber vor allem bei Käse und Butter, erweist sich als zufrieden stellend. Auch im Außenhandel lassen sich weiter gute Geschäfte abwickeln. Das Preisniveau bleibt überwiegend konstant, allerdings können derzeit Preisverbesserungen, vor allem im Käsesegment, nicht ausgeschlossen werden. Der Handel mit Milchpulver verläuft etwas verhalten, nachdem durch den Coronavirus Handelshemmnisse und Logistikprobleme aufgetreten sind. Dennoch verfügt die Milchbranche über einen guten Bestelleingang. Infolgedessen können auch im Milchpulversegment ebenfalls feste Preise erzielt werden.

Butter: Vorbereitungen für das Ostergeschäft
Die Verkaufsmengen von Butter zeigen deutlich an der Höhe, dass sich die Branche schon auf das Ostergeschäft eingestellt hat. Vor allem von der Backwarenindustrie wird ein erhöhter Bedarf registriert, der auf das bevorstehende Osterfest hinweist. Parallel dazu werden aber auch im Einzelhandel gute Mengen von Butter-Stückware abgesetzt. Da die Preisverhandlungen zumeist für den Monat Februar abgeschlossen sind, präsentiert sich das Erlösniveau immer noch als konstant. Allerdings zeigen die Blockbutterpreise ein gleiches Preisgefüge wie die Butter-Stückware an.

Hartkäse: An Vermarktungsposition wieder gewonnen
Die Umsatzentwicklung von Hartkäse erweist sich, im Vergleich zum vorgegangenen Monat, wieder etwas angeregter. Allgäuer Emmentaler Rundlaibe, Allgäuer Emmentaler Viereckware und Emmentaler werden erneut etwas zügiger vom Handel abgerufen. Die kommenden Osterwochen könnten auch hier der Grund sein, dass die Nachfrage etwas angezogen hat. Verglichen mit der Vorwoche, nehmen die Exportgeschäfte wieder zu und erreichen einen ansprechenden Stand. Die Preise erweisen sich als fest, auf abwartender Position.

Schnittkäse: Käsenachfrage läuft und läuft
Im Hinblick auf seine Absatzmöglichkeiten bleibt Schnittkäse mengenmäßig der Primus in der Käsesparte. Weiterhin auf hohem Niveau werden im Inland, vom Großhandel aber auch von den Discountern, die Schnittkäsesorten Edamer, Gouda und die Spezialitäten geordert. Das Angebot von Schnittkäse wurde der Nachfrage gut angepasst, so dass die Vermarkter deutlich Preisanpassungen ansprechen. Die Exportumsätze nehmen vor allem in den EU-Mitgliedstaaten zu. Hier werden ebenfalls gute Vermarktungsmöglichkeiten gemeldet. Infolgedessen konnten im Außenhandel leichte Verbesserungen der Verkaufspreise erreicht werden.

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