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Milchmarktbericht

Adventszeit verhilft den Milchprodukten zu gutem Absatz
Die Anlieferungsbilanz der Kalenderwoche 48 beweist, dass der saisonale Tiefststand der Milcherzeugung erreicht worden ist. Wie üblich, mit einem geringfügigen Abstand gegenüber der Vorwoche, startet die Milchanlieferung im Monat Dezember mit einem leicht anziehenden Milchaufkommen. Diese Milchmenge wird allgemein gut in allen Milchproduktbereichen verarbeitet, den Vorrang hat verständlicherweise die Butter- und Käseproduktion. Die Absatzmöglichkeiten von Milchfett zeigt sich, wie gewohnt zur Adventszeit, in welcher vor allem Plätzchen gebacken werden, erfreulich. Aber auch Käse und ebenso die Milchfrischprodukte weisen einen positiven Nachfragetrend auf. Die Exportgeschäfte von Käse verlaufen weiterhin auf einem hohen Niveau. Milchpulverprodukte werden, bei zunehmend festeren Preisen, angesichts der Jahreszeit, rege gehandelt.

Butter: Vorweihnachtszeit steigert den Fettabsatz
Die ersten Signale einer ansteigenden Nachfrage bei Butter traten bereits Mitte November 2019 auf. Auch Anfang Dezember 2019 werden, von Seiten der privaten Verbraucher, Butter-Stückware in hohen Mengen nachgefragt. Konträr zum Bedarf der privaten Haushalte für Adventsgebäck, verläuft in der Industrie die Produktion sehr ruhig, da hier bereits die Produkte für Weihnachten hergestellt worden sind. Dementsprechend ist in diesem Bereich der Mengenabruf unbedeutend geworden. Aufgrund des ausreichenden Angebots an Milchfett, zum Teil verursacht durch die gute Verwertung von Magermilchpulver, konnten die Preise von Butter sich nur knapp bzw. sich nur noch leicht halten.

Hartkäse: Anziehender Handelsumfang
Die Hersteller von Allgäuer Emmentaler und Emmentaler Viereckhartkäse melden ebenfalls, für die Jahreszeit, einen ansteigenden Verkaufstrend. Demzufolge gehen mehr Anfragen aus dem Discounterbereich und dem Großhandel ein. Deshalb können, bei einem unveränderten Preisniveau, gute Mengen an Allgäuer Emmentaler Rund-, Viereck- aber auch Blockware verkauft werden. Der Handelsumfang für den Export ist in der Berichtswoche etwas geringer ausgefallen.

Schnittkäse: Gefestigter Inlandsmarkt – Rege Exporttätigkeit
Bei Schnittkäse weist die ansteigende Größenordnung der Verkaufsmengen ebenfalls auf die vorweihnachtliche Marktstimmung hin. Edamer beider Fettsorten, Gouda und weiterhin zunehmend die Schnittkäse-Spezialitäten, werden vom Handel freundlicher abgerufen. Die gute Verkaufsbilanz schränkt die Verfügbarkeit von Schnittkäse so ein, dass bei nicht vereinbarten Kontrakten gegenwärtig, aber vor allem zum Jahreswechsel, Preisanpassungen nach oben gefordert werden.

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Notierungen KW 48

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