Menü

News

123rf(c)Sergey Ryzhov

Milchmarktbericht

Adventliche Konsumlaune
Das Milcherzeugungsniveau in Deutschland hat inzwischen den saisonalen Tiefpunkt erreicht, so dass die aktuelle Milchanlieferungshöhe auf ein leicht ansteigendes Erzeugungspotenzial hindeutet. Allerdings bleibt die Anlieferungsgröße weiterhin markant unter dem Vorjahresniveau. Infolge der Adventszeit haben sich die Absatzmengen der Milchprodukte entsprechend gut entwickelt und zeigen durch den zunehmenden Konsum der Verbraucher weitere Erhöhungen an. Aufgrund dessen entwickeln sich die Milchproduktpreise ebenfalls erfreulich. Jahreszeitlich betrachtet gestalten sich die Exporttätigkeiten noch als ansprechend. Milchpulver wird bei verhaltenem Angebot, mit weiter ansteigenden Preisen, abgesetzt.

Milchfett: Advent, Advent …
Mit der baldigen Ankunft des Christkinds nimmt der Absatz an Butter weiterhin zu, da in den deutschen Privathaushalten verstärkt noch die Plätzchenproduktion forciert wird. Aufgrund dieser hohen Backaktivitäten werden größere Mengen an geformter Ware über den Lebensmitteleinzelhandel von den Konsumenten gekauft. Zeitgleich kann noch immer im Blockbutterbereich ein guter Geschäftsverlauf festgestellt werden. Allerdings können die nachgefragten Mengen zumeist nur aus der Privatlagerhaltung gedeckt werden. Da, wie gewohnt zu den Feiertagen, die Weihnachtsfeiern mit gutem Essen gestaltet werden, steigt zeitgleich zum guten Butterabsatz auch der Rahm- und Sahneumsatz. Durch diese Konstellationen konnte sich der Milchfettmarkt allgemein noch weiter festigen, so dass überwiegend feste, teilweise manchmal auch steigende Preise, genannt werden können.

Hartkäse: Freundliche Dispositionen
Das Vermarktungsniveau von Hartkäse erweist sich in der Adventszeit ebenfalls als gut, da der Verkauf von Hartkäse, mit den Spezialitäten Allgäuer Emmentaler, Bergkäse wie auch Emmentaler Viereckware rege voran geht. Neben dem Lebensmitteleinzelhandel werden auch weiterhin vom Großhandel noch ansprechende Mengen abgerufen, obwohl einschneidende Pandemie-Vorgaben in der Gastronomie, dort die Vermarktungsentwicklung etwas einschränkt. Da die Angebotsmengen den erhöhten Konsumnachfragen angepasst worden sind, lassen sich feste Preise, mit steigender Tendenz, umsetzen.

Schnittkäse: Zunehmende Preisverbesserungen
Der Verkauf von Schnittkäse kann sich ebenfalls auf einer erhöhten Position präsentieren. Die Geschäfte mit Edamer, Gouda und den Spezialitäten kommen durch die Vorbereitung der Verbraucher auf das Weihnachtsfest, gut voran, weil vor allem im Lebensmitteleinzelhandel aber auch im Großhandel sowie in der weiterverarbeitenden Industrie, Schnittkäse stärker nachgefragt wird. Entsprechend diesem erhöhten Kaufinteresse und der Unterstützung durch erfreuliche Exportgeschäfte, können sich die Preise bei neuen Kontraktgesprächen besser etablieren. So kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass künftige Vertragsabschlüsse bei Schnittkäse nicht mehr unter 4 Euro pro Kilogramm liegen werden.

Bitte klicken Sie hier um die komplette Notierung zu lesen!

Notierungen

Zurück zur Listenansicht

Geschäftsstelle München
Geschäftsstelle Schwaben
Geschäftsstelle Nordbayern