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Milchmarktbericht

Sprunghaft!

Die aktuelle Milchanlieferung bewegt sich allmählich auf ihren saisonalen tiefsten Stand zu, jedoch liegt die Erzeugungshöhe noch immer markant unter der Vorjahreslinie. Die ausgeglichene Marktsituation von Angebot und Nachfrage, herbeigeführt auch durch das gesunkene Milchaufkommen, ermöglicht den Herstellern bei einigen Milchprodukten weiter gute Erlöse zu erzielen. Während die Preiserhöhungen im ersten Halbjahr nur schleichend vorangingen, sind nun vor allem bei Käse und Butter die Konditionen sprunghafter geworden. Im Käsebereich gestalten sich die Exportmöglichkeiten weiterhin sehr freundlich und unterstützen damit die gute Vermarktungsposition der Milchprodukte auf dem heimischen Markt. Milchpulver wird weiterhin im In- und Ausland mit festen Konditionen abgesetzt. Der niedrige US-Dollarkurs stärkt zusätzlich die Konkurrenzfähigkeit der europäischen Ware auf dem Weltmarkt.

Milchfett: Preisanstieg
Der Verkauf von Milchfett richtet sich im beginnenden Vorweihnachtsgeschäft zweigeteilt aus. Durch das niedrige Milchaufkommen und einem geringeren Milchfettanteil, können aus der laufenden Produktion nur der Bedarf der geformten Ware bzw. die Nachfrage nach Sahne abgedeckt werden. Die Anfragen nach Blockbutter werden deshalb größtenteils aus bestehenden Lagerbeständen abgewickelt. Die Absatzzahlen von Butter und Rahm präsentieren sich für die Jahreszeit rege. Die ausgesprochen ausgeglichene Marktposition von Milchfett, bewirkt in den preislichen Abschlüssen daher durchaus erhöhte Werte.

Hartkäse: Erlösverbesserungen
Die Absatzlage von Käse bleibt immer noch in einer allgemein freundlichen Ausrichtung. Auch bei Hartkäse können kontinuierlich gute Geschäfte realisiert werden, welche gleichermaßen im Inland aber auch im Ausland möglich sind. Die generell angepassten Marktverhältnisse im Käsesegment, insbesondere bei Hartkäse, verhelfen nun den Hartkäseproduzenten zu einer gefestigten Verhandlungsposition, so dass auch hier die Preisanpassungen etwas stärker ausgeprägt sind.

Schnittkäse: Weitere Preisanpassungen
Wie in den vergangenen Monaten befindet sich die Veräußerung von Schnittkäse weiter auf einem sehr ansprechenden Stand. Die Absatzmöglichkeiten im Lebensmitteleinzel- sowie im Großhandel erweisen sich als erfreulich. Auch der Exportabsatz verläuft weiterhin ansprechend. Da in den letzten Wochen das niedrige Milchaufkommen auch die Produktion von Schnittkäse etwas beeinflusst hat, können durch die ausgeglichene Marktsituation von den Schnittkäseherstellern festere Preise erzielt werden. Die Preisanpassung zeigt auch hier einen etwas größeren Abstand als im ersten Halbjahr 2021 an.

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