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Milchmarktbericht

Freundliche Weihnachtsbilanz
Nach dem saisonalen Tiefststand zu Anfang Dezember verzeichnen nun die deutschen Molkereien eine leicht ansteigende Milcherzeugung, bei weiterhin zunehmendem Abstand zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Nach drei Wochen Vorweihnachtszeit ist eine freundliche Absatzbilanz festzustellen, da mehr Verbraucher auf den Außerhausverzehr verzichten und überwiegend im eigenen Haushalt konsumieren. Die Nachfrage ist daher für Käse, Frischmilchprodukte und natürlich Butter sehr angeregt. Diese Marktgegebenheiten verschaffen preislich mehr Spielraum nach oben. Unterstützung findet der Milchmarkt über noch gute Geschäfte im Export. Der Markt für Milchpulver hat seine feste Tendenz bestätigt, wird aber nun wegen den anstehenden Weihnachtsfeiertagen im In- und Ausland etwas verhaltener reagieren.

Milchfett: hohes Absatzpotential kurz vor den Feiertagen
Da die Weihnachtsfeiertage in diesem Jahr auf ein Wochenende fallen, bleibt die Nachfrage von Seiten der Verbraucher noch kurz vor den Feiertagen hoch und geht stabil in die vierte Adventswoche. In dieser Woche wurden nochmals größere Mengen an Butter-Stückware geordert. Gleichfalls konnten sich die Verkäufe über Blockbutter stabilisieren und erreichen ebenfalls eine höhere Absatzrate. Die Vermarktung von Rahm und Sahne steigt gleichfalls, da bekanntlich zu Weihnachten festlich aufgekocht wird. Die Konstellation der bestimmenden Marktfaktoren ist fest, so dass sich die Verkaufspreise für Milchfett auf dem Stand der Vorwochen bestätigen und teilweise nochmals leicht verbessern konnten.

Hartkäse: zunehmender Käsekonsum zum Jahresende
Nachdem die Weihnachtsfeiern und Silvesterpartys höchstwahrscheinlich mehr oder weniger und noch dazu im „kleinem Kreise“ zu Hause stattfinden müssen, verschiebt sich der Handelsstrom wieder zu Gunsten des Lebensmitteleinhandels. Das Kaufinteresse der deutschen Privathaushalte an Käse nimmt allgemein zu, so dass auch das Hartkäsesegment mit ihren  Spezialitäten wie Allgäuer Emmentaler, Allgäuer Bergkäse und die Emmentaler Viereckware profitiert. Neben dem gutem Inlandsgeschäft gehen ebenfalls höhere Mengen in den Außenhandel. Die Marktsituation ist generell sehr entspannt, so dass auch die Hartkäsepreise davon partizipieren.

Schnittkäse: höhere Preise gefordert
Die Geschäfte im Schnittkäsebereich sind im Advent auf einem zufrieden stellenden Niveau. Die Absätze im Standardsegment wie auch bei den Spezialitäten haben sich nochmals erhöht. Aufgrund der kommenden Feiertage konnten die Exportgeschäfte möglicherweise nochmal an Menge gewinnen. Infolgedessen befindet sich das Absatzniveau von Schnittkäse Mitte Dezember auf einer sehr ansprechenden Höhe, mit einem weiterhin guten Verkaufstrend. Durch die angepasste Geschäftsentwicklung bei begrenztem Angebot und die derzeitigen Umsatzimpulse werden überwiegend feste Konditionen genannt und höhere Erlöse gefordert.


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