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Milchmarktbericht

Gefestigte Preise
Noch immer bleibt das Milcherzeugungsniveau in Deutschland dem saisonalen Verlauf treu, überdies liegt die Milchanlieferung weiterhin deutlich unter der Vorjahreshöhe. Ungeachtet der niedrigen Milchmenge, befindet sich die Nachfrage nach Milchprodukten weiter auf einem erhöhten Stand, so dass gute Geschäfte bei Butter, Käse und den Milchfrischprodukten möglich sind. Die Exportgeschäfte bleiben ebenfalls auf einer ansprechenden Position. Zusätzlich werden im Pulverbereich, bei anziehenden Preisen, gute Absätze im In- und Ausland gemeldet.

Milchfett: Wenig frische Ware verfügbar
Der Verkauf von Butter gestaltet sich während des Herbstgeschäftes etwas problematisch. Die derzeit gute Nachfrage im Milchfettbereich kann, aufgrund der verringerten Milchanlieferung in Deutschland und den zugleich niedrigen Inhaltstoffen in der Milch, nur bei der Butter-Stückware mit frischer Ware bedient werden. Blockbutter wird, trotz der hohen Verkaufserlöse, derzeit nahezu nur aus Lagerbeständen gedeckt. Zeitgleich konnten darüber hinaus Rahm und Sahne gut gehandelt werden, so dass sich die Preiserwartungen generell für die kommenden zwei Monate bei Milchfett sehr erhöht haben.

Hartkäse: Preisanstieg erwartet
Wie erwartet bei den kühleren Außentemperaturen, bleibt das Kaufinteresse allgemein bei Käse und speziell bei Hartkäse weiter angeregt. Demzufolge sind die Verkäufe von Allgäuer Emmentaler sowie der Blockware und von Emmentaler Viereckware angestiegen. Neben dem Abruf aus dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH) werden auch zur Weiterverarbeitung höhere Mengen geordert. Die Exporttätigkeiten offenbaren sich ebenfalls auf einem guten Niveau, so dass aufgrund der ausgeglichenen Gesamtsituation, von Marktpartnern Preiserhöhungen umzusetzen sind.

Schnittkäse: Reger Absatz - Erlösverbesserungen
Die Schnittkäseverwertung präsentiert sich immer noch, wie bereits in den vergangenen Monaten, auf einem sehr guten Niveau. Angesichts einer hohen Abrufrate aus dem Lebensmitteleinzelhandel sowie auch aus dem Großhandel und dem Exportbereich, sind die Geschäfte als gut einzustufen. Da gegenwärtig die Käseproduktion, infolge des niedrigen Milchaufkommens, etwas verringert wurde, zeigt sich die Angebotssituation der angeregten Nachfrage gegenüber als sehr angepasst. Durch diese Marktkonstellation gelingt es den Verkäufern, je nach Kontraktende, bei neuen Vertragsabschlüssen weitere Preiserhöhung zu erreichen.

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Milchmarktbericht KW 41

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