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Kuhschlachtzahlen Deutschland: Corona schränkt Vermarktung von Rindfleisch ein

Die laufende Erhebung des Statistischen Bundesamtes der Schlachtzahlen für Rinder im Jahr 2020 zeigt, dass in Deutschland die Zeit während der Corona-Pandemie im ersten Lockdown nicht ohne Auswirkungen auf die Kuhschlachtungen geblieben ist.

In den vergangenen Jahren ging der Kuhbestand zurück und folglich hat die Schlachtquote angezogen. Mit Beginn und Umsetzung der Corona-Maßnahmen zur Eindämmung der Virusinfektion hat sich beiläufig das Verbraucherverhalten verändert. Der Fleischverzehr ging vor allem bei „Fleischedelteilen“ zurück und reduzierte somit den Bedarf nach Rindfleisch im Allgemeinen. Von den Schlachtstätten wurde daher die Produktion zurückgefahren, so dass sich der Viehbestand in den landwirtschaftlichen Betrieben erhöhte. Mit zunehmender Lockerung der Hygieneeinschränkungen und Öffnung der Restaurants hat sich die Schlachtrate partiell wieder erhöht. Allerdings zeigt die Bilanz für die ersten sieben Monate diesen Jahres noch immer ein Defizit. Bis Ende Juli 2020 wurden insgesamt 38.000 Kühe bzw. 5,5 Prozent weniger geschlachtet wie im Vorjahr. Auch bei der Erhebung der Schlachtzahlen von Färsen und Bullen musste ein Rückgang verzeichnet werden. Die Anzahl der Schlachtungen ist im Vergleich zum Vorjahr bei Färsen um 4,5 Prozent und bei Bullen um 3,5 Prozent gesunken.

Kuhschlachtungen

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