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Globaler Handel mit Milchprodukten November 2020

Die Handelsmengen haben sich teilweise angenähert!
Die Statistik der Europäischen Union über die Handelsaktivitäten der weltweit zehn größten Exportländer von Milchprodukten, offenbart auch im vorletzten Monat des Jahres 2020, dass der Warentransfer, trotz dem Bestehen der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Einbruch des Welthandels im Frühjahr, nun wieder weitgehend das Vorjahresniveau erreicht hat. Auch im November 2020 sind die Geschäfte auf dem Weltmarkt auf einer ähnlichen Höhe wie im zurückliegenden Jahr verlaufen.

Diese Entwicklung auf dem globalen Milchmarkt ermöglicht die Prognose, dass die Summe des Handelsvolumens in 12 Monaten fast die Jahresmenge von 2019 erreichen wird, auch wenn die Corona-Krise im Frühjahr 2020 den globalen Warenaustausch kurzfristig unterbrochen hat. Die Käseexporte und der Verkauf anVollmilch- sowie von Molkenpulver liegen sogar über den Vorjahreswerten, während der Absatz von Milchfett und der Handel mit Magermilchpulver allerdings zurückgegangen sind.

Interessant bei dieser Konstellation ist die „Aufholjagd“ der Handelspreise im zweiten Halbjahr 2020. Nach einem Preisrückgang Frühjahr 2020, sind alle Milchprodukterlöse wieder angestiegen. Der GDT-Tender (die internationale Verkaufsplattform der neuseelischen Fonterra), hat über den Jahreswechsel 2020/21 hinaus, einen stetigen Preisanstieg verzeichnen können. Ebenfalls zeigt die Summe aller internationalen Verkaufspreise für Agrarprodukte , die der FAO-Index (Food an Agriculture Organization of the United Nations) der Vereinten Nationen reflektiert, ebenfalls diesen Trend an. Infolgedessen hat zu Jahresbeginn 2020 der Milchpreisindex der FAO wieder, mit einer Höhe von 101,8 die 100-Punkte-Linie überschritten und damit annähernd die Werte der Jahre 2018 mit 107,3 und 2019 mit 102,8 erreicht.
 

Globaler Handel Stand November 2020

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