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Globaler Handel mit Milchprodukten Februar 2021

China bleibt das Zugpferd
Die Statistik der Europäischen Union über die Handelsaktivitäten der weltweit größten Exportländer für Milchprodukte zeigt einen noch allgemein leicht eingeschränkten Warentransfer. Durch die Corona-Pandemie stehen noch immer die Handelsmöglichkeiten etwas unter Druck. Jedoch sind, gegenüber den Vorjahreswerten, die Geschäfte nicht mehr ganz so heftig eingebrochen, wie noch vor kurzer Zeit. Der Rückgang des globalen Handels bleibt daher in seiner Abweichung noch in einem tolerierbaren Bereich.

In der Handelsbilanz ersichtlich ist ein kontinuierlich hohes Nachfrageaufkommen vor allem aus China. Da die Angebotshöhe der verschiedenen Milchprodukte entsprechend auf die weltweite Nachfrage angepasst worden ist, können weiterhin feste Verwertungen erreicht werden.

Sehr dominant sind derzeit die Absatzmöglichkeiten im Milchpulversegment. Vollmilchpulver aber vor allem auch Molkenpulver werden, mit gutem Abstand zum Vorjahr, abgesetzt. Hauptsächlich China meldet weiterhin einen zunehmenden Bedarf. Infolgedessen können hier auch anziehende Erlöse erreicht werden.

Die Absätze von Käse und Butter liegen in den ersten beiden Monaten des Kalenderjahres 2021 leicht hinter den Erwartungen des Vorjahres zurück. Allerdings ist bei den größten globalen Kaufinteressenten, die eigentlich den Export bestimmen und einen hohen Milchbedarf haben, die wirtschaftliche Substanz gegenwärtig sehr gut, denn der Erdölverkauf, eine der wichtigsten Einnahmequellen, befindet sich auf relativ hohem Niveau. Demzufolge ist damit zu rechnen, dass ein Nachfrageschub in den kommenden Monaten entstehen wird. Angesichts dieser Marktsituation werden möglicherweise die globalen Handelsmengen wieder den Stand des Vorjahres erreichen beziehungsweise die Vorjahresergebnisse übertreffen.

Globaler Handel Stand Februar 2021

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