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EU-Drittlandexport Oktober 2021

Der internationale Verkauf an Milchprodukten wird weiterhin von einer regen Marktbeteiligung bestimmt. Daher zeigt sich auch die Exportbilanz der Europäischen Union für Oktober 2021 sehr freundlich. In Summe werden die gehandelten Mengen im EU-Export an Standard-Milchprodukten für das laufende Jahr über der Menge des Jahres 2020 liegen. Gleichfalls zeigen die Handelspreise am Weltmarkt für Käse, Butter & Co weiterhin eine anziehende Tendenz. Der derzeitige Euro-Wechselkurs zum US-Dollar begünstigt zusätzlich  europäische Handelsware im globalen Verkauf.

Eine deutliche Zunahme zeigt im europäischen Exportgeschäft vor allem Käse. In den ersten zehn Monaten von 2021 wurden mehr als 50.000 Tonnen wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum ins Drittland verkauft. Im Berichtsmonat Oktober sind bereits knapp über 800.000 Tonnen Käse abgesetzt worden. Einen positiven Mengenfluss verzeichnen gleichfalls Molkenpulver und Frischmilch. Noch stagnierend sind die Handelsströme bei Magermilchpulver und Kondensmilch. Zurückgegangen ist dagegen das internationale Geschäft für die europäischen Molkereien bei Butter und Vollmilchpulver. Im Schnitt wurde bislang etwa 15 bzw. 10 Prozent weniger Ware abgesetzt. Allerdings wurde die Verarbeitung an Butter und Vollmilchpulver - zum Teil wegen der reduzierten Milcherzeugung in einigen EU-Staaten – eingeschränkt, so dass das Exportangebot automisch geringer ausgefallen ist. Da nun das Vereinigte Königreich in die Sparte der Drittlandstaaten gehört, sind die Auswirkungen des Brexit im gegenseitigen Warenverkehr mit der Europäischen Union in der Handelsstatistik zu erkennen. Generell hat das Handelsvolumen mit dem Vereinigten Königreich im Import und im Export nachgelassen.

 

EU-Drittlandexport Stand Oktober 2021

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