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EU-Drittlandexport März 2021

Es geht voran – freundliche Quartalsbilanz
Die Berechnung von Exporten in Drittländer der Europäischen Union für das erste Quartal 2021 bestätigt auch in diesem Jahr die freundlichen Absatzmöglichkeiten an Milchprodukten in andere Kontinente. Die Verkaufszahlen zeigen ein gutes und verbessertes Niveau bei fast allen Standardmilcherzeugnissen. Ende März bzw. Anfang April 2020 hat der globale Handel durch die Corona-Pandemie mit Einschränkungen im Grenz- und Schiffsverkehr kurzzeitig Einbußen hinnehmen müssen, so dass im Binnenmarkt aber auch im Drittlandexport nicht jedes Land beliefert werden konnte. Trotz der weiterhin bestehenden Corona bedingten Auflagen in die Exportländer konnte der Warentransfer aufrechterhalten werden und die aktuell veröffentlichten Zahlen zeigen überwiegend positive Ergebnisse.

Großen Abstand zum Vorjahr erzielt dabei der Handel mit Molkenpulver. Hier wurden fast 25.000 Tonnen mehr in Drittländer abgesetzt, dies ist ein Plus von 18 Prozent. Generell wurde auch Vollmilch- und Magermilchpulver zufrieden stellend geordert. Mit einem hohen Anteil im Milchäquivalent beim Export ist der Absatz an Käse zu bewerten. Der Absatz konnte sich gleichfalls um fünf Prozent erhöhen und befindet sich nun bei einer Verkaufsgröße von 234.000 Tonnen in den ersten drei Monaten im Jahr 2021. Da sich in vielen Ländern die wirtschaftliche Entwicklung positiv zeigt, China mit einen aktuellen Wirtschaftswachstum von zehn Prozent und die Rohölpreise vielleicht bald die 70-Dollar-Linie überschreiten, ist davon auszugehen, dass zunehmend weltweit ein reger Bedarf an Milchprodukten besteht. Die Exportmöglichkeiten könnten daher auch für das zweite Quartal und darüber hinaus ansteigen.

 

Drittlandexport März 2021

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