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EU-Drittlandexport Januar 2021

Zufrieden stellendes Handelsvolumen
Die erste Außenhandelsbilanz von Milchprodukten in Drittländer ist im Jahr 2021 relativ freundlich gestartet. Im Wesentlichen konnte am guten Geschäftsverlauf des zweiten Halbjahres 2020 angeknüpft werden. Das Handelsvolumen bei Milchpulver konnte direkt an die Vorjahresmenge Januar 2020 anschließen. Molkenpulver hat sogar noch etwas zulegen können. Noch etwas Abstand zum Januar 2020 wurde beim Verkauf von Butter und Käse dokumentiert. Dem Rückstand von Butter ist in der Summe eine generell leichtere Nachfrage in einigen Drittlandstaaten geschuldet. Bei Käse ist offensichtlich, dass die Handelsströme in die USA etwas an Menge verloren haben. Die Absatzmengen bei Käse und Butter fielen im Vergleich zum Vorjahr, im Durchschnitt um 6.000 Tonnen, niedriger aus.

Statistik noch ohne Vereinigtes Königreich - Brexit
In die EU-Drittlandstatistik für Januar 2021 wurden noch keine Handelsmengen nach Großbritannien aufgenommen. Die Bilanz würde dann bei Butter und Käse höhere Werte anzeigen. Der Handel mit dem Vereinigten Königreich verlief für die Kurzfristigkeit der Zollverhandlungen eigentlich gut. Hierzu liegen allerdings noch keine genauen Angaben vor. Die zeitlich sehr knappen Zoll- bzw. Transferverhandlungen wegen dem Ende des Brexit im letzten Kalenderjahr, haben zu einem geringen Umfang und kurzfristigen Verzögerungen im Warenaustausch mit dem Vereinigten Königreich zum Jahresbeginn 2021 geführt. Wenn sich die Formalitäten um den Warentransfer „eingespielt“ haben, werden auch die Handelsmengen bei Käse und Butter Anschluss an das Vorjahr finden. Zusätzlich gab es durch die höhere Corona-Inzidenz noch weitere Hemmnisse im Handel auf der Insel selbst.

 

Drittlandexport Januar 2021

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