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Aktuelles vom DBV-Fachausschuss Milch

Mitte der vergangenen Woche tagte der DBV-Fachausschuss Milch, an dem als Gäste auch VMB-Vorsitz und die VMB-Geschäftsführung teilnehmen konnten. Erfreulich ist die Bestätigung im Vortrag von AMI-Bereichsleiter Andreas Gorn, dass der Milchmarkt sich sehr stabil zeigt und die Milchpreise in den kommenden Monaten weiter anziehen werden. Aus der besonderen Situation heraus fand in seinem Bericht diesmal auch die Entwicklung auf der Kostenseite einen besonderen Raum: Angefangen vom Raufutter, über Mischfutter bis zur Preisentwicklung bei Getreide und den Eiweißkomponenten, kennen diese Preise derzeit nur den Weg nach oben, machen höhere Milchpreise überfällig!

Als milchpolitische Themen außerhalb der Zuständigkeit des VMB`s, standen die nationale Umsetzung der GAP ebenso auf der Agenda, wie die bereits vieldiskutierten Vorschläge der Borchert-Kommission. In das Umfeld des VMB-Zuständigkeitsbereiches fällt bereits die laufende Arbeit bei der Entwicklung des Moduls ITW (Initiative Tierwohl) Rind, bei dem bekanntlich auch VMB-Vorsitzender Scholz aktiv in der bundesweiten Arbeitsgruppe eingebunden ist. Und diese Initiative ist wiederum nicht zu trennen von der Arbeit bei QM-Milch e.V.; bekanntlich wird jede Milchkuh irgendwann zu einer Schlachtkuh und somit zu Rindfleisch. Darüber hinaus hat die Auslobung der Haltungsformkennzeichnung bei Rindfleisch auch Auswirkungen auf die Erfassung von Rohmilch. Und die Kriterien aus der Diskussion in der Arbeitsgruppe ITW Rind sind nicht zu trennen von der Entwicklung eines Moduls QM Tierwohl, das Grundlage für ein auslobungsfähiges Label QM-Milch mit zusätzlichen Tierwohlkriterien sein soll.

Während über die Kriterien in weiten Teilen bereits Konsens besteht, inklusive der modifizierten Definition einer Kombihaltung und deren Einstufung in Haltungsformstufe 2, wird über die Finanzierung und Honorierung der höheren Tierschutz- und Tierhaltungsstandards noch heftig gerungen. Aber hier sind sich die bundesweiten Vertreter des Fachausschusses einig: Es darf kein Nachgeben und keine Kompromisse geben!

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