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Rund ums Tier

Zukunftsfähige Haltungsformen in Bayern

Bayern will die vielen kleineren und mittleren Familienbetriebe, die wesentlich zum positiven Gesamtbild der ländlichen Räume in Bayern beitragen, auf ihrem Weg von der ganzjährigen Anbindehaltung in zukunftsfähige Haltungsformen begleiten und unterstützen. Gerade diese Familienbetriebe leisten einen aktiven Beitrag zum Klima- und Bodenschutz, aber auch zum Erhalt der Artenvielfalt und der Kulturlandschaft, indem sie oft Grenzstandorte und kleinteilige, ökologisch besonders wertvolle Grünlandflächen bewirtschaften. Anfang Juni 2019 haben die Vertreter der Landwirtschaft, der Milcherzeuger und die milchwirtschaftlichen Organisationen in Bayern gemeinsam eine konkrete, praxistaugliche und nachhaltige Beschreibung der Kombinationshaltung entwickelt.

Im Mittelpunkt der Beschreibung der Kombinationshaltung steht der Umfang an Bewegung für die Milchkühe. Grundsätzlich müssen die Milchkühe an insgesamt mindestens 120 Tagen im Jahr Bewegung erhalten. Bewegung heißt dabei Laufhof, Weide, oder Buchten, in denen sich die Tiere frei bewegen können (z.B. Abkalbe- oder Trockensteherbuchten). Wenn Betriebe im Stall besondere Maßnahmen zur Verbesserung des Tierwohls nachweisen können, reichen insgesamt mindestens 90 Tage im Jahr Bewegung aus. Betriebe müssen dazu mehrere Maßnahmen zur Verbesserung des Platzangebots (insbesondere Standlänge und - breite) sowie weitere das Tierwohl fördernde Rahmenbedingungen im Stall (Tränke, Licht, Luft etc.) umsetzen. Der Katalog mit den zusätzlichen Tierwohlmaßnahmen wurde zusammen mit der Landesanstalt für Landwirtschaft entwickelt.

Nähere Informationen hier:

Tierwohlkriterien bei der Kombinationshaltung


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