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Österreich: Weniger als 25.000 Milchbauern

Die Rinderhaltung in Österreich ist in vielen Bereichen mit Bayern vergleichbar: Relativ kleine Strukturen, die in Österreich sogar noch unter denen in Bayern liegen, und ein hoher Anteil an Zweinutzungsrassen, um nur zwei wesentliche Vergleichsmerkmale zu erwähnen. Auch in der Entwicklung der Zahl der Milchviehhalter gehen die beiden Nachbarländer seit vielen Jahren nahezu Hand in Hand. Während bei der letzten Viehzählung (Stand 3. November 2020)  in Bayern noch 26.345 Milchkuh haltende Betriebe gezählt wurden, ist  im Nachbarland zum Jahresende 2020 die Schallmauer von 25.000 Milchviehhaltern bereits unterschritten worden.

24.645 Milch erzeugende und an Molkereien liefernde Betriebe wurden zum Stichtag 31. Dezember 2020 noch gezählt, das waren im Vergleich zum Stand Ende 2019 knapp 1.000 Betriebe bzw. 3,8 Prozent weniger. Wie die Agrarmarkt Austria (AMA) weiter berichtet, konnten beim EU-Beitritt Österreichs im Jahr 1995 noch 82.000 Milchlieferanten gezählt werden. Am stärksten war der Rückgang in den vergangenen 12 Monaten in Niederösterreich mit - 6,5 Prozent, am geringsten in Tirol mit - 1,7 Prozent. Die Milcherzeugung innerhalb Österreichs ist ähnlich unterschiedlich konzentriert wie in Bayern, wo mehr als die Hälfte der Milchviehhaltungen in den beiden Regierungsbezirken Oberbayern und Schwaben anzutreffen ist.  Die meisten Betriebe in Österreich sind in Oberösterreich mit 6.362 Betrieben, gefolgt von Niederösterreich mit 4.162 Betrieben. Mehr als 3.000 Betriebe wirtschaften noch in Tirol (3.950), in der Steiermark (3.900) und in Salzburg (3.323). Dagegen fallen die Zahlen in Kärnten (1.714), in Vorarlberg (1.148) und nicht zuletzt im Burgenland mit nur noch 86 Betrieben deutlich ab.

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