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Milchviehhalter in Bayern – Rückgang um 17,7 Prozent in den letzten 5 Jahren

Zum Stichtag 3. Mai 2021 hat das Statistische Bundesamt nun den Vorbericht über die endgültigen Ergebnisse der Erhebungen zu den bundesweiten Viehbeständen (Rinder) veröffentlicht. Seit über 10 Jahren werden zu diesem Stichtag Auszüge aus der HIT-Datenbank (Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere) gezogen und für statistische Zwecke jährlich ausgewertet.

Festzustellen ist, dass die Anzahl der Milchviehhalter im gesamten Bundesgebiet innerhalb eines Jahres um weitere 4,3 % und somit 2.522 Betriebe zurückgegangen ist. Mit 25.748 Milchkuhhaltern ist Bayern weiterhin Spitzenreiter im gesamten Bundesgebiet, jedoch hat sich die Anzahl der Halter im Vergleich zum Vorjahr um weitere 1.151 Betriebe (- 4,3 Prozent) reduziert.

Auf Bayern bezogen reduzierte sich die Anzahl der Milchkuhhalter in den letzten 5 Jahren (sprich seit 2017) somit um 17,7 Prozent (- 5.526 Betriebe), die Anzahl der Milchkühe um 7,9 Prozent (- 94.232 Tiere). Blickt man auf die Milchviehhaltung seit 1985 zurück, so hat sich die Milchlandschaft in Bayern massiv verändert (siehe Abbildung 1).

Der Bestand der Kälber und Jungrinder (bis einschließlich 1 Jahr) in Deutschland umfasste zum 3. Mai 2021 insgesamt 3.397.861Tiere (siehe Abbildung 4). Die Anzahl nahm gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um 12.462 Tiere (= 0,37 Prozent) ab.

Abbildung 1: Verlauf Milchkuhhalter und Milchkühe in Bayern (c) VMB
Abbildung 2: Entwicklung der Milchkuhanzahl in Deutschland (c) VMB
Abbildung 3: Durchschnittliche Herdengröße je Milchkuhhalter (c) VMB
Abbildung 4: Kälber und Jungrinder/Rinder - 2021 (c) VMB

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