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Milchpreis Bayern Mai 2019
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Milchpreis Bayern Mai 2019: Tendenziell noch rückläufig

Der Verband der Milcherzeuger Bayern (VMB) wertet monatlich die laufenden Auszahlungsleistungen von konventioneller Milch, ebenso von konventioneller Milch mit Fütterungsbeschränkung (GVO), sowie von ökologisch/biologischer Milch der bayerischen Molkereien, nach kartellrechtlichen Vorgaben, aggregiert aus. Zusätzlich vergleicht der VMB die durchschnittlichen Auszahlungsleistungen der Milch mit Fütterung ohne GVO in den verschiedenen Regierungsbezirken Bayerns. Die Auszahlungsbasis bezieht sich auf 4,2 % Fett, 3,4 % Eiweiß, netto, ab Hof. (Die unterschiedlichen Umrechnungsfaktoren bei der Milchannahme von Volumenerfassung auf Kilogramm-Abrechnungspreis werden nicht bewertet! In den Milchpreis von Molkereien mit einem geänderten Umrechnungsfaktor, muss ein Prozent mehr eingerechnet werden). Aufgrund kartellrechtlicher Vorgaben, werden die Auszahlungsleistungen der einzelnen bayerischen Milchverarbeiter erst sechs Monate zeitversetzt veröffentlicht.


Konventionelle Milch: Rückgang um einen halben Cent
Im zweiten Quartal des Jahres 2019 haben die Milchprodukte in einigen Bereichen abermals an Wert verloren. Vor allem der Sektor Milchfett aber auch verschiedene Käsesorten konnten ihr Preisniveau aus den letzten Vertragsabschlüssen des vergangenen Jahres nicht immer halten. Die Handelspreise von Hart- und Schnittkäse reduzierten sich infolgedessen zwischen 20 bis 40 Cent pro Kilogramm. Dagegen konnten sich die Erlöse der Milchfrischprodukte, durchschnittlich gesehen, halten. Allerdings nahmen die Verwertungen von Quark und Joghurt etwas in der  Höhe ab, während sich die Marktpreise der Frischmilch ganz leicht verbessern konnten. Der Pulverbereich konnte sich, widererwartend, größtenteils festigen. Da viele Molkereien, in gewissem Umfang, Anteil an diesen Milchpulververwertungen haben, sind einige leichte Korrekturen des Auszahlungspreises nicht ganz ausgeschlossen. In einer Größenordnung von durchschnittlich einen halben Cent pro Kilogramm Milch, verringerten sich die Milchpreise von konventioneller und konventioneller Milch ohne Fütterung von gentechnikverändertem Futtermittel (GVO).

Bio-Milch: Hohes Mengenprofil schwächt Marktposition
Ebenso bei wie bei der konventionellen Milch ist auch bei der ökologisch/biologischen Milch ein weiterer Rückgang der Preise erkennbar. Während die Milchauszahlungspreise im Vormonat, hauptsächlich aufgrund der Saisonzuschläge bzw. Abschläge variierten, sind nun einige Molkereien dazu übergegangen, ihren Basispreis leicht zurückzunehmen. Demzufolge beträgt der Abstand gegenüber dem Vormonat annähernd 0,3 Cent pro Kilogramm Milch. Sollte das hohe Bio-Milchaufkommen nicht optimal auf dem Milchmarkt abgesetzt werden können, ist es fraglich, dass sich weitere Kaufimpulse für Bio-Milchprodukte einstellen. Die Konsequenz wäre ein weiterer Abschlag beim Bio-Milchpreis.

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