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Berechnung Milchpreis Bayern April 2019
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Milchpreis Bayern April 2019: Geringe Veränderungen

Der Verband der Milcherzeuger Bayern (VMB) wertet monatlich die laufenden Auszahlungsleistungen von konventioneller Milch, ebenso von konventioneller Milch mit Fütterungsbeschränkung (GVO), sowie von biologisch/ökologischer Milch der bayerischen Molkereien, nach kartellrechtlichen Vorgaben, aggregiert aus. Zusätzlich vergleicht der VMB die durchschnittlichen Auszahlungsleistungen der Milch mit Fütterung ohne GVO in den verschiedenen Regierungsbezirken Bayerns. Die Auszahlungsbasis bezieht sich auf 4,2 % Fett, 3,4 % Eiweiß, netto ab Hof. (Die unterschiedlichen Umrechnungsfaktoren bei der Milchannahme von Volumenerfassung auf Kilogramm-Abrechnungspreis werden nicht bewertet!). Die Auszahlungsleistungen der einzelnen bayerischen Milchverarbeiter werden, aufgrund kartellrechtlicher Vorgaben sechs Monate zeitversetzt, veröffentlicht.

Konventionelle Milch: Geringfügiger Preisrückgang
Der Aprilmilchpreisspiegel zeigt bei konventioneller Milch eine unbedeutende Abnahme gegenüber den Vormonatswerten an. Bei den beiden differenzierten Milchsorten der konventionellen Milch, offenbart sich ein Rückgang zwischen 0,2 bzw. 0,3 Cent pro Kilogramm Milch. In ähnlicher Weise sind auch die Milchauszahlungspreise der Molkereien in den einzelnen Regierungsbezirken zurückgegangen. Da zu Beginn des 2. Quartals 2019 bei einigen Milchprodukten, vor allem bei Käse und Butter, der Handel Preisreduzierungen durchsetzen konnte, wird auch eine geringfügige Kürzung der Milcherzeugerpreise einzelner Molkereien mit einem maximalen Rückgang von annähernd 1 Cent pro Kilogramm Milch offensichtlich. Wiederum haben sich aber auch einige Milchauszahlungspreise nicht verändert. Da inzwischen die Kontrakte für Milchfrischprodukte ab dem Monat Mai 2019 zumeist unverändert abgeschlossen werden konnten, werden bis Juni 2019 nur noch kleinere Rückwärtsentwicklungen in der Höhe des letzten Monats erfolgen.

Bio-Milch: Preisminderung aufgrund saisonaler Abzügen
Bei der Betrachtung der aggregierten Bio-Milchpreise in Bayern wird deutlich, dass der Rückgang gegenüber dem vergangenen Monat etwas heftiger als erwartet ausgefallen ist. Generell sind die Marktgegebenheiten, trotz dem hohen Bio-Milchaufkommen, überwiegend unverändert geblieben. Auch in den Bereichen Käse, Frische und Butter konnten zumeist stabile Erlöse erzielt werden. Dennoch kann in Bayern ein Rückgang der Bio-Milchverwertung durchschnittlich um 0,6 Cent pro Kilogramm Milch festgestellt werden. Ursache für diese Abnahme sind nicht die Veränderungen der Marktverhältnisse, sondern die Umstellung des saisonalen Bezahlungsmodus.

Lesen Sie mehr in der Rubrik für die Milcherzeuger > Milchpreis-Charts

 

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