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VMB(c)M. Kayser

Milchmarktbericht

Weiterhin rückläufig, auf Vorjahreslinie, ist die Milcherzeugung in der Bundesrepublik, wobei die sehr warme Witterung die Leistung der Milchkühe etwas beeinflussen wird. In den anderen EU-Staaten geht im ähnlichen Umfang die Milchproduktion zurück. Die Corona-Krise hat stetig Einfluss auf die Marktparameter, so dass oft der Marktverlauf schwer einzuschätzen ist. Momentan, gegen den sonst jahreszeitlichen Trend, können ansprechende Mengen an Milchprodukten im Inland abgesetzt werden, da ein Großteil der Verbraucher ihren Urlaub hierzulande verbringt. Das sommerliche Wetter schafft bei Frischprodukten und Sahne einen zusätzlichen Kaufimpuls. Die Exportmärkte gestalten sich allerdings noch etwas uneinheitlich, mit doch positiver Tendenz. Die Erlöse sind allgemein fest. Milchpulver erlangt allmählich wieder ein stärkeres Kaufinteresse.

Butter: kein Absatz bei Blockware
Die Buttervermarktung zeigt ein sehr gespaltenes Bild auf. Durch die Corana-Einschränkungen hat sich die Vermarktung von Butterstückware für die sonst ruhige Sommerzeit, gut entwickeln können. Es werden dabei zügig Mengen geordert. Blockware zeigt sich dagegen weiterhin sehr verhalten. Produktionen, bei der im größeren Umfang Butterbulkware gebraucht wird, werden erst zu Anfang September starten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass so gut wie gar keine Anfragen eingehen. Konträr hierzu zeigt sich die Nachfrage nach Sahne. Die sommerlichen Temperaturen erhöhen den Bedarf an Eiscreme und somit den Absatz von Flüssigmilchfett. Diese Konstellation verschafft preislich eine feste Basis bei Milchfett.

Hartkäse: weitgehend wie zum Vorjahr
Hartkäse zeigt sich im Vermarktungstrend am ehesten dem Vorjahresverlauf entsprechend. Zur Sommerzeit lässt der Konsum an Emmentaler immer etwas nach und das Absatzniveau ist meist ruhig einzustufen. Auch der Verkauf bei Allgäuer Spezialitäten auf den Sommerfesten bleibt durch Corona aus, so dass derzeit bei Rundlaiben aber auch bei Blockware wenig Handel stattfindet. Die Exportgeschäfte sind mitunter auch als normal einzustufen. Die Verkaufspreise bleiben guter Position.

Schnittkäse: gutes Absatzpotential
Die Geschäfte mit Schnittkäse gehen sehr zufrieden stellend voran. Im Gegensatz zu dem sonst gewohnten Nachfragesommerloch wegen der Urlaubs- und Reisezeit, sind die Absätze bei Edamer, Gouda, Butter- und Tilsiterkäse recht gut. Der Verbraucherumsatz erreicht eine rege Handelssequenz. Der Verkaufsumfang im Großhandel konnte gleichfalls zulegen und verschafft dadurch den Herstellern eine marktentlastende Position zu preislichen Verbesserungen. Das Exportgeschäft, welches im Vorfeld durch die Corona-Pandemie teilweise ganz gering verlief, hat wieder seinen normalen Stand erreicht und könnte sich auch preislich verbessern.

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