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123rf(c)Luca Bertolli

Milchmarktbericht

Freundliches Marktpotential
Der Milcherzeugungstrend in Deutschland bleibt weiterhin saisonal leicht aufsteigend. Allerdings reicht die Erzeugungshöhe nicht ganz an die Milchanlieferungsmengen des Vorjahres heran. Diese Entwicklung bestätigt das aktuell gemeldete Milchaufkommen vom Monat Januar mit 1,8 Prozent Minus gegenüber dem Vorjahr. Durch diese Situation zeigt sich das Vermarktungspotential ausgeglichener. Bei guten Absatzströmen von Butter, Käse und Milchfrischprodukten im Bereich des Lebensmitteleinzelhandels sind zeitgleich auch gute Exportgeschäfte möglich. Diese freundliche Marktsituation könnte möglicherweise in allen Bereichen der Milchprodukte Preisverbesserungen bewirken. Die Umsätze von Milchpulver können sich ebenso freundlich präsentieren und weisen infolgedessen eine feste Preisbasis auf.

Milchfett: Blockbutterpreise ziehen an
Die Geschäfte mit Milchfett zeigen noch immer einen aufstrebenden Entwicklungstrend. Da in vierzehn Tagen bereits die Karwoche beginnt, ordert der Lebensmitteleinzelhandel weiterhin höhere Mengen an geformter Ware. Gleichzeitig verlaufen die Geschäfte aber auch im Blockbereich freundlich. Parallel zu diesem Geschäftsverlauf beim Lebensmittelhandel, gehen weiterhin gute Anfragen nach Rahm und Sahne bei den Herstellern ein. Aufgrund dieser Vermarktungsbedingungen erweisen sich die Handelspreise als sehr fest. Bei den nichtkontrahierten Waren ergeben sich ansteigende Verkaufspreise. Dementsprechend wurden auch die Preise der Blockbutter nochmals angehoben.

Hartkäse: Freundlicher Handelsumfang bei festen Erlösen
Mit weiterhin erfreulichen Verkaufsmengen kann der Hartkäsemarkt aufwarten. Allgäuer Emmentaler Rundlaibe wie auch die Emmentaler Viereckware erreichen ein gutes Absatzniveau. Neben dem Lebensmitteleinzelhandel werden auch vom Großhandel inzwischen wieder etwas mehr Mengen geordert. Gleichzeitig konnten in der Berichtswoche auch die Exportgeschäfte etwas ausgebaut werden. Substantiell befindet sich das Hartkäsegeschäft auf einer festen Basis, so dass die Preisforderungen sehr behauptend bleiben.

Schnittkäse: Kompakter Markt
Der Verkauf von Schnittkäse gestaltet sich für die Jahreszeit als relativ freundlich. Sehr kompakt erweist sich der Markt, da neben einem guten Inlandsabsatz wiederum vom Großhandel wie auch für den Export höhere Mengen an Schnittkäse geordert werden. Das Verkaufsniveau ist demzufolge bei Edamer, Gouda und den Schnittkäsespezialitäten sehr gut, zumal zum Monatsende die Osterzeit beginnt und erfahrungsgemäß in dieser Zeit Käseprodukte meist einen freundlichen Absatzschub erhalten. Die Preisgestaltung war in den letzten Wochen sehr festgezurrt und es zeigte sich nur wenig Bewegungspotential. Nach den aktuellen Verkaufsgesprächen für die kommenden Monate sind inzwischen Verbesserungen im Preisgefüge nicht auszuschließen.

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