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Milchmarktbericht KW 7
123rf(c)Luca Bertolli

Milchmarktbericht

Gutes Absatzpotenzial

Die fast schon frühlingshafte Witterung der letzten Tage, hat die bisher frostigen Temperaturen aus den Ställen vertrieben, so dass die Milcherzeugung wieder annährend ihren saisonalen steigenden Trend aufnehmen kann. Allerdings wird die Anlieferungshöhe des Vorjahres nicht mehr erreicht. Die Umsatzhöhe der Milchprodukte offenbart weiterhin eine sehr freundliche Einkaufsstimmung, obwohl durch die bestehenden Corona-Pandemie-Vorgaben das Handelsvolumen sich zumeist auf den Lebensmitteleinzelhandel und auf den Export konzentriert. Hierbei gestaltet sich der Marktverlauf bei Butter, Käse und ebenso bei den Milchfrischprodukten als sehr ansprechend. Das Preisgefüge befindet sich auf einer festen Basis, so dass durchaus bei den nächsten Kontraktgesprächen Erlösverbesserungen erwartet werden können. Die Milchpulvergeschäfte gehen allgemein, bei sehr festen Preisen, freundlich voran.

Milchfett: Normales Absatzvolumen - feste Preise
Im Vergleich zu den vergangenen Jahren, bleibt der Handel mit Milchfett immer noch auf einem guten und stabilen Niveau. In der aktuellen Verkaufswoche konnte der Handelsumfang zwar nicht mehr ganz die Spitzenabsätze der zurückliegenden Wochen erreichen, trotzdem sind die Geschäfte vergleichsweise als gut einzustufen. Weiterhin, mit einer sehr stabilen Absatzkonstante, wird Rahm und Sahne zügig geordert. Angesichts dieser Marktentwicklung erfolgen die Termingeschäfte der nicht kontrahierten Waren zu höheren Konditionen. Demzufolge ist der Preistrend von geformter Butter für den kommenden Monat März als positiv einzuschätzen. Dadurch könnte durchaus der zu Jahresbeginn abgesenkte Verkaufspreis wieder kompensiert werden.

Hartkäse: Freundlicher Absatz – Erlöse unverändert
Mit Beginn der Fastenzeit, nimmt bekanntlich auch die Nachfrage im Käsesegment zu. Im Emmentaler Hartkäsebereich zeigen sich bisher allerdings noch nicht diese Impulse. Deshalb werden Allgäuer Emmentaler in runder Form, wie auch als Viereckware, gegenwärtig nur normal für den Verkauf abgerufen. Dennoch haben sich im Lebensmitteleinzelhandel die Handelschargen leicht ausdehnen können. Allerdings verläuft der Handel von Emmentaler für den Export noch etwas abwartend. Aufgrund dessen befinden sich die Verkaufspreise weiter auf einem unveränderten Stand.

Schnittkäse: Hohes Kaufinteresse
Der Verkauf von Schnittkäse mit den bekannten Sorten, bleibt weiter beständig hoch. Aufgrund der beginnenden Osterzeit, steigt das Kaufsinteresse stetig an. Inzwischen besteht nicht nur vom Lebensmitteleinzelhandel, sondern auch vom Großhandel sowie vom Außenhandel ein hoher Bedarf. Die ausgeglichene Marktkonstellation, von Angebot und Nachfrage, verschafft den Herstellern eine feste Verhandlungsposition, so dass aufsteigende Preisentwicklungen nicht mehr ausgeschlossen werden können.

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