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Milchmarktbericht

Das Milcherzeugungsniveau in Deutschland bleibt weiterhin, trotz des saisonalen Anstiegs, unter der Vorjahreslinie. Dieser Trend war bereits schon im zweiten Halbjahr 2020 ersichtlich. Die Absatzmöglichkeiten im Lebensmitteleinzelhandel sind, durch den verschärften Lockdown, immer noch sehr hoch und verschaffen neben Butter und Käse auch dem weißen Sortiment eine allgemeine Vermarktungsfestigkeit. Die Preise der Milchprodukte präsentieren sich als stabil, allerdings werden bei Käse zum Monatswechsel Preisgespräche, aufgrund der außergewöhnlichen Marktsituation, stattfinden. Die Exportmöglichkeiten haben nach dem Jahreswechsel einen guten Anschluss gefunden. Die Geschäfte mit Milchpulver setzen sich auf einem ansprechenden Niveau fort.

Butter: Hohes Nachfragepotenzial
Anders als für den Januar vermutet, zeigt die Nachfrageentwicklung eine hohe Kaufbereitschaft an. Neben dem zufriedenstellenden Absatz bei geformter Ware, konnte vor allem der Verkauf im Blockbutterbereich weiter ausgebaut werden. Ebenfalls können nach wie vor, infolge der Corona-Einschränkungen, Rahm und Sahne zügig abgesetzt werden. Bei Rahm haben sich die Preise auf den Spotmärkten nach dem Jahreswechsel wieder entsprechend erhöht. Angesichts der ausgeglichenen Konstellation im Fettbereich, lassen sich zunehmend festere Preise nennen, obwohl im Lebensmitteleinzelhandel noch für eine gewisse Zeit feste Kontrakte, auf abgesenktem Niveau, bestehen.

Hartkäse: Verbraucher greift zu Käse
Nach neustem Stand, werden die Lockdown-Bestimmungen auch noch bis in den Monat Februar hinein verlängert werden. Angesichts dieser Ausgangssituation werden die Verbraucher weiter über den Lebensmitteleinzelhandel größere Mengen Käse einkaufen. Demzufolge wird sich auch der Bedarf von Hartkäse aller Qualitäten erhöhen und damit die Defizite ausgleichen, welche durch die vorläufigen Schließungen der Gastronomie-Betriebe und Kantinen im Großhandelsgeschäft entstanden sind. Der Export von Hartkäse geht für die Jahreszeit normal voran. Das Preisgefüge zeigt sich, dank den allgemein ansprechenden Absatzmöglichkeiten, als fest.

Schnittkäse: Beständiges Handelsvolumen
Das Verkaufsvolumen von Schnittkäse bleibt weiter, vielleicht auch wegen den derzeitigen gesellschaftlichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, auf einem generell hohen Niveau. Infolge der abgeflauten Nachfrage von Seiten des Großhandels, steigen die Bestellungen, vor allem aus dem Lebensmitteleinzelhandel, weiter an. Das hohe Kaufinteresse bei Edamer beider Fettstufen, Gouda und den Spezialitäten im Lebensmitteleinzelhandel könnte auch damit begründet sein, dass durch die Kontaktbeschränkungen auch der Reiseverkehr vor allem in die Winterskigebiete untersagt worden ist. Da außerdem auch noch eine hohe Rate von Personen im Homeoffice arbeitet, wird demnach auf diesem Sektor von den Verbrauchern noch mehr Schnittkäse erworben. Neben einem guten Privatverbrauch, kann noch immer auch der Außenhandel auf eine größere Nachfragebasis aufbauen. Dank dieser Kombination offenbaren sich die Preise zumeist als fest, so dass von Seiten der Hersteller für den Monat Februar Forderungen nach Preisanhebungen vorliegen.

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