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Milchmarktbericht

Ansprechendes Herbstgeschäft
Das Milcherzeugungsniveau bleibt weiterhin seinem jahreszeitlich rückläufigen Trend treu. Die Höhe der Milchanlieferung bewegt sich dabei in etwa auf der Vorjahreslinie. Die Absatzmöglichkeiten von allen Milchprodukten sind sehr herbstlich geprägt. Demzufolge kann das Nachfragepotenzial als freundlich eingestuft werden, zugleich wird dadurch eine feste Erlöspanne erreicht. Im Käsebereich erweisen sich die Exportgeschäfte nach wie vor als zufriedenstellend und entlasten damit gleichzeitig den Inlandsmarkt. Zu Beginn des 4. Quartals 2020, zeigt sich der Handel mit Milchpulver angeregter. Deshalb werden hier feste Preise erzielt.

Butter: Steigender Fettabsatz
Wie erwartet, hat sich das Verkaufsniveau von Milchfett zu Beginn des Herbstes weiter verbessern können. Nach wie vor wird vor allem Butter-Stückware aber auch die Butter in Blockform reger nachgefragt. Der Rahm- und Sahneabsatz befindet sich ebenfalls auf einer guten Position. Da der Fettmarkt generell eine stabile Tendenz aufweist, kann die Ware auf einer festen Preisbasis verkauft werden.

Hartkäse: Freundlicher Inlandsabsatz
Die Vermarktung von Hartkäse, in Form von Allgäuer Emmentaler Rundlaiben, Viereckware wie auch Käse aus dem Blockbereich, zeigt sich infolge der herbstlichen Temperaturen, als etwas angeregter. Der Verkauf von 400-gr.-Stücken, vor allem im Lebensmittelhandel, ist nach wie vor freundlich, gleichzeitig konnte auch der Absatz im Großhandel etwas an Position gewinnen. Das Auslandsgeschäft von Hartkäse konnte noch nicht die Dimensionen erreichen, wie in den vergangenen Jahren. Dieses verläuft folglich stellenweise auf einer niedrigen Höhe. Allerdings bleibt die Preisfindung, durch die überwiegend ausgeglichene Marktbilanz, auf einer unveränderten Höhe.

Schnittkäse: Gutes Nachfrageniveau
Die Umsatzentwicklung bei Schnittkäse präsentiert sich weiterhin als sehr ausgeprägt. Aufgrund der verkauften Mengen wird deutlich, dass im Lebensmitteleinzelhandel und auch außerem im Großhandel, freundliche Nachfrageimpulse vorhanden sind. Inzwischen reichen auch die Exportmengen wieder an das Vorjahresniveau heran, obwohl durch Corona-Pandemie im Frühjahr, die Ausfuhr sehr gedämpft verlief. Im Vergleich zu den Vorjahren, ist die laufende Erzeugung von Schnittkäse in den letzten Monaten zurückgegangen. Diese Tatsache verschafft den Anbietern eine an die Nachfrage angeglichene Angebotssituation, so dass auch für das vierte Quartal des Jahres 2020, sich die Preise als fest präsentieren können. 

 

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