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Milchmarktbericht KW38
123rf(c)Luca Bertolli

Milchmarktbericht

Freundlicher Start in den Herbst
Die deutsche Milcherzeugungsmenge folgt nach wie vor weiter ihrem saisonal üblichen rückläufigen Trend, nachdem sie in den Vorwochen, witterungsbedingt, vergleichsweise stark in ihrer Höhe geschwankt hat. Zum kalendarischen Herbstbeginn, befindet sich die Nachfrage nach Milchprodukten nun wieder von einer freundlichen Position. Infolgedessen gehen vor allem Butter und Käse aber mitunter auch die Milchfrischprodukte relativ zügig in den Markt. Die Preise sind überwiegend unverändert geblieben. Allerdings versucht der Lebensmitteleinzelhandel gegenwärtig, trotz der ausgeglichenen Marktsituation, mit sehr vielen Aktionen seine Handelsposition auszubauen. Der Pulverabsatz konnte sich ebenfalls steigern. Daher erweist sich das Preisgefüge hier als gut behauptend.

Butter: Ansprechender Butterabsatz
Zu Ende des auslaufenden Monats offenbaren sich die Vermarktungsmöglichkeiten von Milchfett als ansprechend. Jahreszeitlich betrachtet, werden vom heimischen Lebensmitteleinzelhandel weiterhin gute Mengen geordert. Gleichzeitig hat ebenfalls der Absatz von Blockbutter zulegen können, jedoch werden bei Blockbutter noch die alten Kontrakte abgerufen. Wie in der ersten Halbjahresbilanz 2020 ersichtlich, hat sich der Warenumschlag an Milchfett im Ausland ebenfalls verbessern können, so dass sich die Geschäftsentwicklung im EU-Binnenmarkt, wie auch der Export in die Drittländer, positiv darstellt. Da der Rahmabsatz sich weiter auf einem guten Niveau behauptet und zugleich stabile Preise vorliegen, kann bei den kommenden Butterkontraktverhandlungen mit einen festen Preisgefüge gerechnet werden.

Hartkäse: Gute Absatzbedingungen
Der Handelsumfang von Allgäuer Emmentaler in Rund- und Blockform wie auch von Viereckhartkäse, ist jahreszeitlich gesehen, als freundlich einzustufen. Im Discounterbereich werden weiterhin gute Mengen in Form von 400-gr-Stücken, wie auch von geriebener Ware, umgesetzt. Nach einer etwas längeren verhaltenen Nachfragephase, konnte nun auch wieder der Absatz im Großhandel eine freundliche Position einnehmen. Dagegen verlaufen die Exportgeschäfte eher nur in einer normalen Höhe. Die Erlöse haben sich zumeist nicht verändert.

Schnittkäse: Reges Nachfragepotenzial
Wie in den vergangenen Wochen, haben sich die Vermarktungsmöglichkeiten von Schnittkäse weiter auf einem hohen Niveau stabilisiert. Im Inland werden von den Discountern, wie auch vom Großhandel, gute Umsätze gemeldet. Die Nachfrage nach Edamer, Gouda und den Schnittkäsespezialitäten erweist sich als sehr erfreulich. Ebenso zeigen sich immer noch gute Absatzchancen im Bereich des Exportes. Nicht nur in der Europäischen Union, sondern vor allem auch beim Export in die Drittländer, konnten bei festen Preisen, rege Geschäfte getätigt werden. Infolge der freundlichen Nachfrage der ausländischen Konsumenten, lassen sich auch im Inland feste Erlöse erzielen.  

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