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Milchmarktbericht KW 36
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Milchmarktbericht

Normaler Herbstbeginn
Die Erzeugungsmenge von Milch in Deutschland bleibt überwiegend ihrem saisonalen Rückgang treu. Aufgrund der etwas kühleren Witterung, geht dabei das Milchaufkommen langsamer zurück als in den vergleichbaren Vorjahren. Allerdings befindet sich das Gesamterzeugungsniveau in etwa auf der Vorjahreshöhe. Auf dem Milchmarkt ist die Nachfrage nach Milchprodukten generell leicht herbstlich geprägt und somit präsentiert sich in allen Sortimentsbereichen ein zumeist freundlicher Absatztrend. Die Preisfindung erweist sich als gleichbleibend, ohne großes Bewegungsprofil. Nachdem zum großen Teil die Ferienzeit in Deutschland zu Ende ist, nimmt nun auch wieder der Handel mit Pulver, bei festen Erlösen, zu.

Butter: Gutes Geschäft
Im Vergleich zu den Vorjahren, verfügt derzeit die Butter-Stückware über eine größere Kaufbereitschaft. Mit Monatsbeginn sind die Absatzmengen leicht anstiegen. Im Gegensatz zur Stückware wird bei Blockbutter gegenwärtig fast kein Handelsvolumen an die Börse gemeldet. Zumeist bestehen hier noch Kontrakte aus der Jahresmitte, die jetzt entsprechend abgearbeitet werden. Der Handelsumfang von Rahm und Sahne bleibt weiterhin, für die Jahreszeit, auf einem sehr freundlichen Niveau. Hierbei weist vor allem der Absatz des nicht an Verträge gebundenen Handels eine sehr ansprechende Größe auf. Da die Gesamtsituation der Milchverwertung sich als sehr ausgeglichen zeigt, konnten für den Monat September leichte Preisverbesserungen im Butter-Stückwarenbereich umgesetzt werden.

Hartkäse: Üblicher Geschäftsverlauf
Normalerweise sind in dieser Jahreszeit die Abschlüsse bei Allgäuer Emmentaler Qualität hoch und die Ware wird auch in größeren Partien geordert. Nachdem aber die bekannten Volksfeste im Herbst nun abgesagt wurden, sind die Bestellungen infolgedessen, teilweise einschneidend, zurückgegangen. Dagegen wird die Emmentaler Viereckware, jahreszeitlich betrachtet, freundlich geordert. Jedoch liegen auch hier die Außenhandelsgeschäfte noch hinter den Erwartungen zurück. Die Preishöhe bleibt dabei gefestigt.

Schnittkäse: Freundliche Nachfragebasis
Der gute Verkaufstrend bei Schnittkäse offenbart sich auch in der aktuellen Berichtswoche. Im Inland werden weiterhin größere Mengen vom Lebensmitteleinzelhandel abgerufen. Zugleich nimmt die Vermarktung im Großhandel sowie im Gastronomiegewerbe wieder an Fahrt auf. Neben den guten Absatzmöglichkeiten im Inland, zeigen auch die Exportmengen ein, für die Jahreszeit, erfreuliches Niveau. Zwar hat der Bestelleingang aus den südlichen Mittelmeerregionen nachgelassen, dafür gehen teilweise wieder größere Partien in die angrenzenden EU-Staaten bzw. in den Drittlandexport. Das hohe Nachfrageniveau und der zum Teil flotte Absatz beschert den Vermarktern eine festere Verhandlungsbasis, welche möglicherweise in Kürze auch zu höheren Erlösen, allerdings in einem kleineren Umfang, führen könnte.

 

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