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Milchmarktbericht KW 35
123rf(c)Luca Bertolli

Milchmarktbericht

Noch gleichbleibende Marktbedingungen
Noch immer verläuft die Milcherzeugung in Deutschland im saisonalen rückläufigen Trend. Dabei wurde das Milchaufkommen von der warmen Witterung beeinflusst. Das Erzeugungsniveau befindet sich deshalb unter der Vorjahreslinie. Jahreszeitlich betrachtet liegt der Verkauf von Butter, Käse, und vor allem von Milchfrischprodukten auf einem guten Niveau, da die Absatzbedingungen der Milchprodukte Ende August noch teilweise durch die Ferienzeit beeinflusst worden sind. Demzufolge ist das Preisgefüge größtenteils unverändert geblieben. Die Nachfrage nach Milchpulver hat zum Monatswechsel wieder etwas angezogen.

Butter: Ansteigende Buttermengen
Der Milchfettbedarf bleibt weiterhin auf einem für die Jahreszeit zufrieden stellenden Niveau. Neben einer guten Absatzmenge von Butter-Stückware, konnte nun auch wieder die Blockware verbessert abgesetzt werden. Allerdings liegen die derzeit gemeldeten Mengen, im Vergleich zum Vorjahr, noch unter den Erwartungen. Die Absatzsituation von Rahm verbleibt immer noch auf einem guten Stand, so dass auch das preisliche Gefüge von diesem Milchprodukt sich über der Verwertungshöhe von Butter befindet. Da sich die Gesamtsituation von Milchfett als ausgeglichen gestaltet, können für den Monat September auch weiterhin festere Preise genannt werden.

Hartkäse: Verhaltener Absatz bei festen Erlösen
Die georderten Mengen von Hartkäse bleiben auch in der letzten Augustwoche auf einem überwiegend normalen Niveau. Allgäuer Emmentaler Rundlaibe sowie auch Blockware und die Viereckhartkäse, können angesichts der Jahreszeit nur ohne große Höhepunkte abgesetzt werden. Das Exportgeschäft erweist sich, ebenso wie der Inlandsabsatz, als ruhig. Da die Angebotsmengen zumeist den Absatzmöglichkeiten angeglichen wurden, können weiter feste Preise erzielt werden.

Schnittkäse: Flotter Marktverlauf
Die verschiedenen Schnittkäsesorten werden nach wie vor sehr freundlich geordert. Auf dem heimischen Markt werden im Lebensmitteleinzelhandel sehr gute Mengen von Edamer, Gouda und deren Spezialitäten nachgefragt. Infolge der guten Nachfragebedingungen versuchen die Molkeristen derzeit die Produktion von Schnittkäse entsprechend auszubauen, obgleich durch die rückläufige Milcherzeugungsmenge die Milchströme gegenwärtig in andere, bessere Verwertungen fließen und nicht immer der Schnittkäseerzeugung zugeführt werden können. Die Verkaufsmengen für den Export haben noch immer einen hohen Stand und unterstützen damit die guten Vermarktungsmöglichkeiten von Schnittkäse im Inland. Aufgrund dieser Ausgangsbasis lassen sich, vor allem im Hinblick auf das anziehende Herbstgeschäft im letzten Quartal des Jahres, durchaus Preisverbesserungen umsetzen.

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