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Milchmarktbericht KW 25
123rf(c)Luca Bertolli

Milchmarktbericht

Im Wechselbad der Gefühle
Die aktuellen Fälle von neuerlichen Corona-Ausbrüchen, macht die Einschätzung der Lage auf dem Milchmarkt für viele Teilnehmer sehr schwierig. Da weitere Pandemie-Lockerungen durch den erneuten Ausbruch in Gütersloh gefährdet sind, ist es durchaus möglich, dass die Handelsmöglichspielräume und die gegenwärtig verbesserte Marktentwicklung abnehmen könnten. Die saisonale Milchanlieferung zeigt eine stabile, rückläufige Tendenz, die Vorjahreslinie wird dabei leicht überschritten. Aktuell befinden sich die Preise der Spotmärkte, zwar etwas uneinheitlich, aber auf einem relativ ansprechenden Niveau. Durch die derzeit ansteigenden Temperaturen könnte die Nachfrage im weißen Sortiment wieder an Fahrt aufnehmen. Der Absatz von Butter verhält sich, bei relativ stabilen Preisen, noch sehr abwartend. Schnittkäse wird verhältnismäßig freundlich geordert, vom inländischen Foodservice-Bereich, wie auch von Importeuren aus Südeuropa. Das Milchpulversegment verfügt über einen ruhigen Marktverlauf, allerdings mit einer festen Preistendenz.

Butter: Abwartende Haltung
Trotz den Corona-Beschränkungen wird die Absatzsituation bei Milchfett scheinbar leicht von der Ferienzeit beeinflusst. Der Handel mit Butter-Stückware weist, im Vergleich zu den vorangegangenen Wochen, ein eher tendenziell ruhigeres Marktverhalten auf. Auch im Bereich der Blockbutter werden gegenwärtig keine allzu großen Geschäfte getätigt. Konträr dazu, kann sich Rahm und Sahne auf dem Spotmarkt gut etablieren. Infolgedessen können festere Verkaufspreise umgesetzt werden. Zeitgleich bewirken die derzeit hohen Außentemperaturen, dass die Marktentwicklung auf dem Fettmarkt durch einen erhöhten Bedarf im Eiskrembereich unterstützt werden kann.

Hartkäse: Normaler Geschäftsverlauf
Inzwischen meldet auch der Großhandel ein etwas stabileres Absatzniveau bei Allgäuer Emmentaler Rund- wie auch der Viereckware. Die Jahreszeit, aber auch die Aufhebungen der Pandemie-Vorschriften im Gastronomiebereich sowie die Lockerungen beim Besuch von bayerischen Biergärten, haben dazu geführt, dass die Emmentaler Ware freundlicher nachgefragt wird. Die Handelssequenzen präsentieren sich als ausgeprägt, so dass im Hartkäsesegment sich die Marktstimmung weiterhin als gefestigt positionieren kann. Die Handelspreise befinden sich demzufolge ohne Veränderungen auf einer stabilen Basis.

Schnittkäse: Freundliche Nachfrageentwicklung
Die Umsatzmengen von Schnittkäse zeigen am deutlichsten, dass die vorangegangenen Lockerungen der Pandemie-Vorgaben, die Marktlage bei Schnittkäse generell verbessern konnten. Weiterhin auf einer guten Position bleibt die Nachfrageentwicklung beim Discounter und im Einzelhandelsbereich. Ebenfalls kommen zunehmend höhere Anfragen aus dem Gastronomie- und Hotelbereich. Die Exporte entwickeln sich stabil, wobei sich vorrangig Länder des Mittelmeerraumes eingedeckt haben, in der Hoffnung, dass wieder Touristen in ihre Regionen einreisen können. Die untere Preisgrenze konnte sich dadurch nun fester positionieren.

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