Menü

News

Milchmarktbericht KW 6
123rf(c)Luca Bertolli

Milchmarktbericht

Normaler Geschäftsverlauf
Das Milchaufkommen in Deutschland bleibt weiterhin in der saisonal leicht ansteigenden Tendenz und orientiert sich dabei weitestgehend an der Vorjahreslinie. Jedoch werden derzeit die Dimensionen der Milchproduktion 2018 bei weitem nicht erreicht. Für die Jahreszeit gestaltet sich die Absatzsituation der Milchprodukte überwiegend ruhig. Im Käsesegment wie auch bei Butter und den Frischprodukten werden, der Jahreszeit entsprechend, normale Umsätze gemeldet. Da die Angebotssituation zumeist konstant ausgeglichen zur Nachfrage ist, bleibt das Preisgefüge weiter unverändert. Im Pulversegment werden aktuell, infolge der Beeinträchtigung des Exporthandels durch den Coronavirus, etwas geringere Mengen abgerufen.

Butter: Zufrieden stellender Absatz
Die Verkaufszahlen von Milchfett sind, wie Anfang Februar zu erwarten, größtenteils als ausreichend einzustufen. Neben Butter-Stückware wird auch die Blockbutter, im Vergleich zu anderen Verkaufswochen, gegenwärtig normal geordert. Daneben verläuft der Verkauf von Rahm und Sahne, jahreszeitlich betrachtet, auf einem ansprechenden Niveau. Da sich die Erlöse von Rahm etwas reduziert haben, wurde auch das Preisniveau von Butter-Stück- und Blockware an diesen Handelspreis angeglichen.
 
Hartkäse: Ruhiger Export
Auch im Hartkäsebereich sind ebenfalls die Handelsmengen gegenüber den Vorwochen zurückgegangen. Allgäuer Emmentaler sowie die Viereckware werden zwar im Inland unverändert abgerufen, allerdings offenbaren sich, im Gegensatz zum Inlandsgeschäft, die Exportaktivitäten als etwas ruhig. Hier werden nur noch im Viereckhartkäsebereich sporadische Mengen für den Export abgegeben. Das Preisgefüge weist aber dennoch weiterhin eine feste Position auf. Herbeigeführt wird dies vor allem durch die ausgeglichene Marktsituation.

Schnittkäse: Unverändert freundliches Absatzniveau
Das Schnittkäsesegment zeigt im Kontrast zu den etwas restriktiven Abrufen bei Milchfett und Hartkäse, einen weiterhin sehr freundlichen Verkaufstrend. Das Geschäft auf dem heimischen Markt verläuft bei Edamer und Gouda immer noch sehr rege. Ein hohes Absatzniveau ist auch bei der Ausfuhr, vor allem in die EU-Nachbarstaaten, feststellbar. Trotz dem derzeit ansprechenden Mengenumsatz, bleibt das Preisniveau weitestgehend auf der Höhe der Vorwochen. Dennoch stellt sich hier die Frage, wie lange diese Preishöhe noch gehalten werden kann, da anderweitige Verwertungen z. B. über Milchfett und Milcheiweiß, bei mehr als 36 Cent Milchgeld liegen. Falls keine Preisverbesserungen im Schnittkäsebereich umzusetzen sind, könnte ein Umdenken der Milchverarbeiter hinsichtlich der Produktionsausrichtung erfolgen.

Bitte klicken Sie hier um die komplette Notierung zu lesen!

 

 

Milchmarktbericht KW 6
Notierungen

Zurück zur Listenansicht

Geschäftsstelle München
Geschäftsstelle Schwaben
Geschäftsstelle Nordbayern