Menü

News

Milchmarktbericht
(c)VMB M.Kayser

Milchmarktbericht

Gutes Junigeschäft erwartet
Seit Anfang Juni ist die Milcherzeugung leicht rückläufig, wobei die erwartete Saisonspitze für Ende Mai nicht sehr ausgeprägt war. Die derzeitige Anlieferungsmenge liegt mit geringer Differenz um den Vorjahreswert. Die Verkäufe für Milchprodukte waren in der ersten Pfingstwoche durch das regnerisch, kalte Wetter verhalten. Mit den ansteigenden Temperaturen zum Monatsbeginn nehmen die Absätze an Käse, Butter und Milchfrischprodukten zu. Für Juni sind nun wieder größere Sportevents unter den bestehenden Corona-Auflagen geplant, diese Veranstaltungen gehen meist mit einem höheren Konsum an Milchprodukten einher. Die Exportgeschäfte verlaufen weiter gut, so dass ein allgemein unverändertes Preisgefüge besteht. Der Handel mit Milchpulver verläuft mengenmäßig und bei festen Erlösen zufrieden stellend.

Milchfett: vorerst noch ruhig
Die Absätze bei Milchfett waren noch bis Ende Mai durch die kühle Witterung leicht verhalten. Mit zu erwartenden höheren Außentemperaturen in den kommenden Tagen werden Impulse gesetzt, welche die Vermarktung von Butter und Sahne fördern. Die Rahmpreise im Versand konnten sich daher schon leicht verbessern. Bei Butter werden ebenfalls Preiserhöhungen für Juni gemeldet. Allerdings entspricht die Differenz zum Vormonat nicht ganz den Erwartungen, da man bei den aktuellen Rahmpreisen höhere Verkaufspreise erwartet hätte.

Hartkäse: ausgeglichener Markt
Der Handelsumfang im Hartkäsegeschäft zeigt vorerst noch einen normalen Verlauf. Zwar werden für die Jahreszeit vergleichsweise relativ gut Mengen geordert, aber ein richtiger Anschub, wie im Absatz bei Schnittkäse ist nicht festzustellen. Der Verkauf ins Ausland hat sich gegenüber der Vorwoche verbessert, so dass die Angebotssituation zur Nachfrage ausgeglichen ist. Hierbei werden unveränderte Preise genannt.

Schnittkäse: in kleinen Schritten voran
Während die diesjährige „Pfingstkälte“ die Vermarktung von Milchprodukten zeitweise dämpfte, konnte Schnittkäse ohne Unterbrechung weiter rege vermarktet werden. Die Absätze im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und das leicht verbesserte Handelsvolumen im Großhandel verschaffen dem Schnittkäsemarkt eine festere Verkaufsposition. Unterstützung findet das Geschäft durch gute Abschlüsse im Außenhandel. Die Urlaubsregionen am Mittelmeer begrüßen wieder Gäste aus dem Ausland, so dass die Exportgeschäfte mit Käse anziehen dürften. Das Preisgefüge zeigt sich daher gefestigt mit weiteren kleinen Schritten zu Preiserhöhungen.

Bitte klicken Sie hier um die komplette Notierung zu lesen!

 

Milchmarktbericht Woche 21
Notierungen

Zurück zur Listenansicht

Geschäftsstelle München
Geschäftsstelle Schwaben
Geschäftsstelle Nordbayern